Wohnsitzverlagerung ins Ausland:

Ins Ausland umziehen & Steuern sparen

Kommt diese Maßnahme mit der maximalen steuerlichen Hebelwirkung auch für Sie in Frage?

Wie Sie den Wohnsitz, den Lebensmittelpunkt und den Schwerpunkt Ihrer wirtschaftlichen Interessen wirkungsvoll nach UK, Malta, Irland, auf die Bahamas und in die USA verlegen

Hinweis: Diese Lösung richtet sich an Unternehmer und Freiberufler, die eine Auslandgesellschaft gründen wollen und im Rahmen der Tätigkeit für diese Gesellschaft nicht an den jetzigen Wohnort gebunden sind und daher ins Ausland ziehen können. Wer durch eine Festanstellung oder anderweitige Tätigkeit an den momentanen Wohn- und Arbeitsort gebunden ist und sich dort für den Großteil der Woche aufhalten muß, für den ist diese Lösung nicht geeignet.

Machen wir uns nichts vor: In Kombination mit der Gründung einer Auslandsgesellschaft hat der Umzug ins Ausland die größte Hebelwirkung aller nur denkbaren Einzel-Maßnahmen rund um das Thema der steuerlichen Gestaltung.

Wenn Sie als einer der Hauptgesellschafter (oder als einziger Gesellschafter) einer neuen Auslandsgesellschaft selbst ins Ausland verziehen, sind Fragen wie die Stellung des Geschäftsführers bzw. die Betriebsstättenproblematik/Substanz in der Regel einfach geklärt, ebenso potenzielle Problembereiche wie Ausschüttungen, Abgeltungssteuer usw.

Ja, so kann praktisch über Nacht und mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand Ihre persönliche Steuerbelastung auf 0% absinken – total legal, ohne Grauzone und mit 100% Rechtssicherheit. Und dabei sprechen wir wohlgemerkt von Wohnsitzstaaten in der EU. Es geht nicht um Pirateninseln in der Karibik.

Dass die Politik das potenzielle Risiko dieser Situation für den Staat bzw. das Steuersubstrat als genauso brandheiß einstuft wie ich, merkt man daran, dass Berlin bereits das Modell der amerikanischen Steuerpflicht – in Abhängigkeit von der Staatsbürgerschaft also – diskutiert, wenn auch momentan nur hinter vorgehaltener Hand.

Bis vor ein paar Jahren musste sich ja ein Finanzminister in dieser Hinsicht eigentlich keine Sorgen machen.

Zu sehr war bis vor kurzem noch die „Ankerseele“ Teil der ureigenen deutschen (und österreichischen und schweizerischen) Mentalität: Heiraten, Eigenheim bauen und eben dort das Zeitliche segnen. Wurzeln schlagen, Beständigkeit, Sesshaftigkeit, das sind deutsche Tugenden par excellence. Der Herr Finanzminister und die anderen Feudalherren konnten sich auf ihre Leibeigenen verlassen, die brav ihre Abgaben leisteten und dem heimatlichen Juncker in Treue verbunden blieben.

Aber dann hat sich etwas geregt in der Volksseele. War es die Verbreitung des Internets? Das Ende des Kalten Krieges? Die wachsende EU und damit ganz neue Niederlassungsoptionen? Oder die Wirtschaftskrise 2008/2009 und die Einsicht, dass manche immer nur draufzahlen?

Ich kann es mit letzter Gewissheit nicht sagen, aber vermute eine Mischung aus allen genannten und noch weiteren Gründen. Was ich jedenfalls beobachten kann, ist, dass immer mehr Topverdiener – zumeist  Freiberufler und Unternehmer – der Heimat den Rücken zukehren und sich im steuergünstigen Ausland niederlassen.

Zu Zeiten von Flick und Michael Schumacher war das die Schweiz. Die war aber irgendwie nur für die ganz Reichen attraktiv. In den letzten Jahren haben sich vor allem Malta, Großbritannien und Irland als alternative Wohnsitzstaaten hervorgetan.

Zugegeben, demografisch kann man hier ganz sicher nicht von einer Völkerwanderung sprechen. Aber wer z.B. die Verteilung der Einkommenssteuer in Deutschland kennt, der weiß, dass nur 200.000 deutsche Steuerzahler mehr als €250.000 im Jahr verdienen. Das ist weniger als 1% aller Steuerzahler in Deutschland.

Stellen Sie sich vor, dass ein paar tausend davon jährlich das Land verlassen…

Aus steuerlichen Gründen alleine umzuziehen, ist für die meisten Menschen wenig attraktiv. Ich habe in den letzten 15 Jahren in sechs Ländern gelebt. Steuerliche Motive waren meistens nur ein Grund von mehreren, und nicht der wichtigste. Im Zentrum stand eine Aufgabe, ein Projekt, ein Vorhaben.

Mir war ein sinnvolles Motiv schon wichtig. Ich bin allerdings immer mit Familie umgezogen und musste also einen wirklich guten Grund für den Umzug haben (sonst hätte ich so einen großen Schritt nur schwer meinen Kindern gegenüber verantworten können).

Haben auch Sie ein Motiv für einen Umzug ins Ausland? Können Sie ein Motiv schaffen?

Wer über das Thema steuerliche Gestaltung im Ausland wirklich nachdenkt, sollte sich zuerst in aller Ernsthaftigkeit fragen, ob nicht ein Umzug ins Ausland eine realistische Option sein kann. Dieser Schritt vereinfacht so viel, dass es in jedem Fall lohnt, sich gründlich Gedanken darüber zu machen. Auch wenn ein solcher Schritt auf den ersten Blick für Sie und die Familie zu radikal erscheinen würde.

Es lohnt sich darüber nachzudenken. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einige Denkanstöße geben.

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Grundlegende steuerliche Konzepte rund um den Wohnsitz

Auf den folgenden Seiten stellen wir grundlegende steuerliche Konzepte vor, die im Kontext der Wohnsitz- bzw. Wohnsitzstaatfrage relevant sind. Dies ist natürlich keine erschöpfende Darstellung der Materie, sondern eine komprimierte und vereinfachte perspektivische Gesamtschau der Thematik. Man kann die Bibliothek einer mittleren Kreisstadt mit einer halbwegs umfassenden Literatursammlung zu diesen Themen füllen.

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Wohnsitzverlagerung in Non-Dom Länder

Wer als Ausländer in einem dieser Länder wohnt, zahlt auf ausländische Einkommen keine Einkommens- oder Kapitalertragssteuer, so lange diese nicht im Wohnsitzstaat vereinnahmt werden.

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Wohnsitzverlagerung in weitere Länder

Wir helfen auch bei der Wohnsitzverlagerung in die Bahamas und die Vereinigten Staaten.

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Länder ohne CFC-Regime (Außensteuergesetz)

Wie bereits auf dieser Seite erwähnt, kennen die meisten wichtigen Industrienationen und Hochsteuerländer sog. "Controlled Foreign Corporation (CFC)"-Rules, also mit dem deutschen Außensteuergesetz vergleichbare Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung. Diese Gesetze erschweren den Besitz von Auslandsgesellschaften in Niedrigsteuerländern und Offshore-Gesellschaften bzw. machen ihn vielfach gänzlich unmöglich.

Es gibt jedoch eine Reihe von Staaten, welche entsprechende Regelungen nicht gesetzlich verankert haben. Diese Staaten sind aus rein steuerlicher Sicht als Wohnsitzland interessant, denn Sie können von dort so viele Auslandsgesellschaft steuern, wie Sie möchten - und dies ohne dass Sie darüber eine Meldung machen müssten.

Freilich entkommen Sie nicht der jeweils zu entrichtenden Einkommenssteuer, wenn Sie Gewinne der Gesellschaft an sich ausschütten, aber dies lässt sich bekanntlich steuern.

Eine Liste der der Länder, die kein CFC-Regime implementiert haben, finden Sie hier. 

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Temporäre Wohnadresse im Ausland

Wenn es mit der Abmeldung schnell gehen muß, können wir in Irland, Malta, UK und USA (Florida) für maximal sechs Monate eine temporäre Wohnadresse zur Verfügung stellen.

Sinn und Zweck ist es dabei, eine Wohnadresse zu haben, die man neben der Abmeldung z.B. auch für eine Kontoeröffnung verwenden kann. Wie Sie selbst sehr einfach über Google Street View verifizieren können, handelt es sich um eine echte Wohnadresse und nicht um ein Büro oder eine Mailbox.

Die Nutzung der Adresse gibt Ihnen Zeit, sich in Ruhe eine eigene Wohnung vor Ort zu suchen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr:

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Fragen & Antworten

Wir haben eine Sammlung der häufigsten Fragen und Antworten rund um die Wohnsitzverlagerung ins Ausland zusammengestellt.

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Nächste Schritte

Wenn auch für Sie die Verlagerung des Wohnsitzes in Frage kommt, empfehlen wir Ihnen im nächsten Schritt ein Beratungsgespräch telefonisch oder vor Ort in London. Klicken Sie auf den grünen Button, um mehr zu erfahren.

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