Als Unternehmer in die USA umziehen

Alles, was Sie schon immer über einen Umzug in die USA wissen wollten: Unser detaillierter Leitfaden für Unternehmer, die Ihren Wohnsitz in die USA verlegen wollen

Diese Seite ist Teil unserer Serie zum Schwerpunktthema USA und Teil unserer Serie zur Wohnsitzverlagerung ins Ausland

Hinweis US-Steuerreform: Bitte beachten Sie unsere Einlassungen zum Tax Cuts and Jobs Act of 2017, mit dem vor allem US-Unternehmen ab sofort massiv steuerlich entlastet werden.

Wer heute als Westeuropäer freiwillig in die USA umzieht, muss Überzeugungstäter sein, so scheint es: An jeder Ecke eine Schießerei, krasse Unterschiede zwischen Arm und Reich und eine Bevölkerung, die zu zwei Dritteln aus pöbelnden Rednecks besteht.

Das ist wenigstens der Eindruck, den uns die europäischen Medien vom Alltagsleben in den USA heute vermitteln wollen. Wer will vom kultivierten Westeuropa, einer Insel der sozialen Gerechtigkeit (möchten wir glauben), schon in ein solch rückständiges, ja gefährliches Land wie die USA umziehen?

Als jemand, der zwischen 2008 und 2017 sieben Jahre in den USA gelebt hat, kann ich Ihnen versichern: Ist alles gar nicht so schlimm. Damit soll nicht gesagt sein, dass man die großen Probleme der USA bagatellisieren soll. Gemeint ist vielmehr, dass ein Unternehmer, der mit einem guten Einkommen in die USA umzieht, ein sehr komfortables Leben in Amerika führen kann.

Aber seien Sie sich im Klaren darüber, was Sie erwartet, bevor Sie konkrete Umzugspläne schmieden. In den USA zu leben bedeutet eine große Umstellung. Die Menschen, die Kultur, das tägliche Leben sind ganz anders, als wir dies von Europa gewöhnt sind.

Auf dieser Seite gehen wir im Detail auf Aspekte des täglichen Lebens in den USA ein und was es wirklich bedeutet, in Amerika zu wohnen. Natürlich gehen wir dabei – ganz am Ende – auch auf das Steuersystem in den USA ein. Aber das Leben – und ein Umzug ins Ausland - hat so viele andere Dimensionen, als nur die steuerliche Planung. Und insofern soll es auf dieser Seite auch um in erster Hinsicht auch um die nicht-steuerliche Perspektive gehen.

Auf dieser Seite

Warum überhaupt als Unternehmer nach Amerika umziehen? An wen richtet sich diese Seite?

Es gibt viele Gründe, in die USA umzuziehen: Liebe, Abenteuerlust, Studium, Forschung, ein Jobangebot. Die Literatur, die zu diesem Thema geschrieben wurde, füllt Bibliotheken. Im Unterschied dazu richtet sich diese Seite speziell an erfolgreiche Unternehmer, die überlegen, in die USA umzuziehen.

Die Betonung liegt hier auf erfolgreich, denn diese Seite ist für nicht für Unternehmer geschrieben, die mit ihrem Unternehmen noch ganz am Anfang stehen und weniger als €250,000 pro Jahr erwirtschaften.

Es entspricht nicht unserer Philosophie, „Hacks“ zu vermitteln. Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf eine Website gestoßen, die Leser davon überzeugen wollte „wie Sie ein US-Visum ohne US-Immigration-Anwalt erhalten können“. Das ist nicht unserer Vorgehensweise. Unternehmer, die ein solches Angebot anspricht, sind nicht unsere Zielgruppe. Wenn Sie nicht willig oder in der Lage sind, einem US-Fachanwalt €10,000 für die Beschaffung Ihres US-Visums zu bezahlen, ist diese Seite nicht für Sie geschrieben.

Allerdings ist diese Seite auch nicht für Unternehmen gedacht, die mal eben ein paar Millionen aus der Portokasse vorschießen können und für die Geld keine Rolle spielt, wenn es um die Expansion in die USA geht.

Diese Seite richtet sich also speziell an europäische Unternehmer, die bei allem Erfolg kostenbewusst geblieben sind. Unternehmer, die einen gewissen Komfort im Leben genießen, aber nicht wie Popstars leben.

Und meiner Erfahrung nach lassen sich diese Unternehmer einer der im Folgenden aufgeführten Gruppen zuordnen. Wenn auch Sie sich in einer dieser Gruppen wiederfinden können, dann richtet sich diese Seite an Sie. Hier gehen wir speziell auf Anforderungen und Fragen ein, die sich für einen Unternehmer bei einem möglichen Umzug in die USA ermöglichen:

Gruppe A: Unternehmer, die aus rein persönlichen Gründen in den USA leben wollen

Die mit Abstand größte Gruppe von Unternehmen, die es in die USA zieht, machen diesen Schritt aus rein persönlichen Gründen: Ihnen gefällt der amerikanische Lebensstil, sie haben Lust auf ein Abenteuer oder vielleicht ist auch die Ehefrau Amerikanerin.

Das sind die sogenannten “Überzeugungstäter”. Der Sprung über den großen Teich macht aus rein wirtschaftlicher Sicht nicht unbedingt Sinn, aber es geht ja auch nicht um eine rationale Entscheidung, sondern vielfach darum, einen persönlichen Traum zu verwirklichen.

Daher ist die Umzugs-Entscheidung für Unternehmer dieser Kategorie in der Regel endgültig und eine Rückkehr in die Heimat ist nicht geplant.

Gruppe B: Unternehmer, die große Chancen für ihr Unternehmen auf dem US-Markt sehen

Wer zu Hause, z.B. in Deutschland, ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat und vielleicht auch schon EU-weit seine Waren und Dienstleistungen vertreibt, wird sich oftmals fragen, wie es weitergehen soll.

Sicher: Ein Bauunternehmer oder der Eigentümer eines Installationsbetriebes wird als Antwort auf diese Frage nicht unbedingt an eine US-Expansion denken. Aber wer ein innovatives Produkt entwickelt hat überlegt sich schon, ob es nicht lukrativer wäre, dieses intensiv an 320 Millionen Amerikaner zu vermarkten, als an 66 Millionen Franzosen.

Diese Gruppe von Unternehmern ist nicht unbedingt davon begeistert, in die USA umzuziehen, sieht aber die klaren wirtschaftlichen Vorteile dieser Maßnahme. Oftmals handelt sich um einen von vorne herein temporär ausgelegten Aufenthalt in den USA.

Gruppe C: Startup-Gründer mit amerikanischen Kapitalgebern

Wer als Startup Mittel amerikanischer Venture-Capital-Geber erhalten hat, dem bleibt manchmal nichts anderes übriges, als den Wohnsitz ins Silicon Valley zu verlegen - wenigstens temporär.

Auch hier ist der Unternehmer nicht unbedingt angetan von der Idee, in den USA zu leben, nimmt diese Unannehmlichkeit aber vor Hintergrund der Investition hin. Auch für Unternehmer dieser Gruppe ist der Umzug in die USA klar temporär ausgelegt.

Wo in Amerika lebt sich‘s am besten?

Die erste Frage, die man sich vor einem Umzug in die USA stellt ist: Wohin soll’s gehen? Bevor ich in die USA umgezogen bin, haben meine damalige Frau und ich immer CSI: Miami im Fernsehen angeschaut (und waren zu naiv, um zu realisieren, dass ein Großteil der Serie gar nicht in Miami gedreht wurde). Für uns war es klar: Es muss nach Miami gehen. Und dort sind wir auch hingezogen.

Einer der größten Reize an einem Leben in den USA ist aus meiner Sicht die unglaubliche regionale und landschaftliche Vielfalt, welche dieses Land bietet. Hier können Sie alles haben: Von der Welt-Metropole New York, über unendliche Waldbestände und weite Steppen, Hochgebirge und Wüsten bis hin zu Traumständen an der Pazifikküste - kein anderes entwickeltes Land auf der Erde kann bei diesem Abwechslungsreichtum mithalten. Sie müssen sich nur für einen Flecken entscheiden, der Ihnen (und Ihrer Frau!) gefällt.

Und als Unternehmer, der in die USA expandieren möchte, spielt neben Ihren ganz persönlichen Präferenzen auch die Standortfrage Ihres zukünftigen US-Unternehmens eine ganz entscheidende Rolle.

Und hier gibt es definitiv K.O.-Kriterien: Für eine Software-Bude muss es manchmal eben das Silicon Valley sein, für eine Modeunternehmen New York und für ein Startup im Filmbereich Los Angeles.

In der folgenden Aufstellung gehen wir aber davon aus, dass Ihre Auswahlkriterien nicht so strikt sind und Sie Spielraum für die Berücksichtigung Ihrer Vorlieben bei der Standort- und Wohnsitzwahl haben.

Freilich werden die meisten Unternehmer, die in die USA umziehen bereits eine gewisse Vorstellung haben, wo konkret es hingehen soll. Schließlich entspringt der Wunsch eines Lebens in Amerika nicht selten positiver Eindrücke, die man während eines früheren Urlaubs in den Staaten gewonnen hat.

Für all jene, die sich inspirieren lassen wollen, stellen wir hier fünf Ballungszentren in den USA vor, die gemäß einer jährlichen Aufstellung des Forbes Magazins 2017 zu den 25 am schnellsten wachsenden Metropolen in den USA zählten. Dabei berücksichtigt Forbes Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Arbeitsmarkt, Lohnsteigerung und die Entwicklung der Immobilienpreise.

Alle aufgeführten Kennzahlen beziehen sich auf 2016/2017

Cape Coral-Fort Myers, Florida (Forbes-Ranking: 1)

Das Leben in dieser Kommune nördlich des Caloosahatchee Flusses treibt gemächlich wie eine sanfte Meeresbrise vor sich hin. Der unbeschwerte Lebensstil direkt am Wasser im Südwesten Floridas hat auch einheimische Bauunternehmer inspiriert.

Heute bietet eine lebhafte Vergnügungsmeile von Restaurants und Läden entlang der Cape Coral Schnellstraße zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder, u.a. den Sun Splash Family Water Park, Mike Greenwells Family Fun Park und den Eagle Skate Park.

Naturliebhaber zieht es in das Four Mile Cove Öko-Reservat, wo sie über einen Bohlenweg durch das stille Mangroven-Biotop geführt werden, ohne dabei die Tierwelt zu stören. Vergessen Sie nicht, nach dem berühmtesten Bewohner des Cape Coral Ausschau zu halten – der Höhleneule, die tags und nachts in der Gegend zu sehen ist.

Wasser, Tierwelt und herrliche Abenteuer können Sie in Cape Coral auch mit dem Fahrrad erleben: die Kommune ist vom Verband der Amerikanischen Radfahrer als Fahrrad freundlich eingestuft worden. Eine der flächenmäßig größten Städte Floridas bietet ein äußerst spezielles Fahrrad-Erlebnis: über 140 km miteinander verknüpfte Radrouten entlang von Naturreservaten, malerischen Kanälen, Jachthäfen, Golfplätzen und des ausgedehnten Caloosahatchee River.

Kennzahlen

  • Einwohner: 702,000 (+3.39%)
  • Durchschnittsalter: 47.5 Jahre
  • Armutsquote: 16.4%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $51,000 (+7.08%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $184,000 (+12.7%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $27.4 Milliarden (+4.42%)
  • Arbeitsplätze: 277,000 (+3.93%)

Provo-Orem, Utah (Forbes-Ranking 3)

Provo-Orem ist das Land der hoher Bergen, Wasserfälle, malerischer Fahrrouten und sympathischer Kommunen.

Provo ist die drittgrößte Stadt in Utah. Die Metropolregion erscheint bei nationalen Umfragen oft nahe der Spitzenpositionen, wenn es um begehrenswerte Wohn- und Arbeitsorte sowie um Freizeit geht. Einer der Hauptgründe ist der Zugang zu Erholungsmöglichkeiten in der Natur. Die Gegend von Provo-Orem ist Eingangstor zu den Nationalparks und den Schluchten von Süd-Utah sowie zu den Berg- und Skiresorts im nördlichen Teil des Gliedstaates.

Provo liegt etwa 70 Km südlich von Salt Lake City, in einer lockeren Fahrdistanz vom Stadtzentrum von Salt Lake City mit Regierungs- und Geschäftsvierteln und dem Internationalen Flughafen von Salt Lake entfernt. Provo ist Im Osten von hohen Berggipfeln, die zur Vorderseite des Wasatch-Gebirges gehören, umgeben; im Westen liegt der Utah-See, ein wichtiges Erholungsgebiet.

Die Brigham Young Universität und die nahe gelegene Utah Valley Universität in Orem tragen zu künstlerischen, kulturellen und sportlichen Anlässen in der Kommune von Provo/Orem bei.

Kennzahlen

  • Einwohner: 585,000 (+1.96%)
  • Durchschnittsalter: 24.6 Jahre
  • Armutsquote: 12.6%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $65,000 (+7.50%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $251,600 (+7.91%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $23.8 Milliarden (+5.11%)
  • Arbeitsplätze: 264,000 (+4.43%)

Seattle-Tacoma-Bellevue, Washington (Forbes-Ranking: 7)

Einst ein eher langweiliges Hafen- und Industriezentrum, hat sich Seattle auf erstaunliche Weise die größte Stadt im Bundesstaat Washingtons verwandelt. Heute ist sie eine dynamische, zukunftsorientierte Stadt, welche an vorderster Front bei Innovationen mitmischt, wobei die florierende Wirtschaft die Triebfeder ist.

Die Stadt bietet viel an Kultur und lockerer Lebensart; es ist auch kein Zufall, dass Seattle die „Hauptstadt des Kaffees“ der Vereinten Staaten genannt wird, findet sich doch fast an jeder Ecke eine Espresso-Bar.

Zusätzlich trumpft die Stadt mit einem herrlichen Bergpanorama auf: Im Osten liegt die aus den Cascade Mountains herausragende Gletscherpyramide des Mount Rainer Nationalparks, im Westen liegen die teilweise schneebedeckten Gipfel des Olympischen Nationalparks.

Obwohl Seattle ein grandioser Ort ist, locken Tagesausflüge in die außerhalb der Stadt gelegenen Parks, Strände und Attraktionen. Mit Moos bewachsene Bäume und schlängelnde Pfade locken Naturliebhaber in den Hoh Regenwald im Olympischen Nationalpark, der auf gar keinen Fall verpasst werden darf.

Ein völlig anderer Tagesausflug stellt ein Besuch im Future of Flight in Everett dar: Besucher können dort einen Rundgang im größten Gebäude der Welt, der riesigen Fabrik von Boeing, unternehmen.

Kennzahlen

  • Einwohner: 3.73 Millionen (+1.56%)
  • Durchschnittsalter: 37
  • Armutsquote: 10.2%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $75,300 (+7.35%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $361,000 (+11.98%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $265.8 Milliarden (+2.99%)
  • Arbeitsplätze: 1.9 Millionen (+3.4%)

Boise City, Idaho (Forbes-Ranking: 11)

Erfrischend modern, städtisch und schick sind nicht unbedingt Begriffe, welche Sie normalerweise mit Städten in Idaho verbinden; doch die Hauptstadt (und größte Stadt) widerspricht wirklich jedem Klischee.

Das lebhafte Treiben im Stadtzentrum von Boise – mit Fußgängerzonen, Bistros im Pariser Stil und eleganten Weinbars – würde an die Ostküste passen. Das Netz an Wanderwegen aus der Stadt hinaus und hinauf in die bewaldeten Hügel wetteifert mit den besten Wanderzielen von Colorado.

Durch den Greenbelt zu gleiten ist sozusagen das Gleiche, wie auf dem beliebten Wasser-Rundparcours in Austin, Texas, zu treiben. Holen Sie sich im Baskischen Block eine dampfende Pfanne mit Paella - Sie werden sich beinahe wie in Bilbao fühlen.

Mit so viel Auswahl wissen Sie vielleicht nicht, was Sie von Boise halten sollen – aber Boise wird bei Ihnen auf jeden Fall einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Kennzahlen

  • Einwohner: 675,000 (+1.83%)
  • Durchschnittsalter: 35.8
  • Armutsquote: 13.4%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $52,000 (+5.52%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $193,000 (+9.36%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $29.8 Milliarden (+2.52%)
  • Arbeitsplätze:  312,000 (+3.37%)

Raleigh, North Carolina (Forbes-Ranking: 14)

Mit dem klaren Ziel, die Stadt zur Hauptstadt zu machen wurde Raleigh 1792 durch einen Mann gegründet, über den Sie später noch lesen werden. Die Stadt steht bei Besuchern des Gliedstaates North Carolina nicht an erster Stelle, hat jedoch vieles zu bieten.

Sie hat ein bezauberndes Stadtzentrum mit ein paar vereinzelten, guten und günstigen Museen (viele sind sogar gratis). Raleighs Kultur wird mit der Zeit anspruchsvoller und die Kunstgalerien, Speise- und Musikangebote in der Stadt sind auf dem besten Weg, rasch einen guten Ruf zu erwerben.

Seit jeher wurde Raleigh zusammen mit Durham und Chapel Hill als Teil des Forschungsdreiecks betrachtet – das Land der Wissenschaft, Technologie und im Vorfeld des N.C.A.A. Wettkampfes diesen Monat, dem College Basketball.

Diese geografisch kurzgreifende Sichtweise wurde in den vergangenen Jahren zunehmend überholt, denn jede Stadt hat ihre eigene Persönlichkeit entwickelt. Inzwischen wird North Carolinas Hauptstadt mit unternehmerischer Energie von hier hergestellten Kleidermarken überflutet; Kunstgalerien sind in Kleinbrauereien und ehrgeizige Restaurants umgewandelt worden.

Raleigh ist nicht mehr nur einer der drei Eckpunkte des Dreiecks, es definiert sich vielmehr als Destination, die für ihre eigenen Vorzüge entdeckt werden sollte – egal, was hinter den Grenzen der Stadt liegt.

Kennzahlen

  • Einwohner: 452,000 (+2.43%)
  • Durchschnittsalter: 32.8
  • Armutsquote: 15.6%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $56,910 (+6.78%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $226,500 (+6.56%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $72.3 Milliarden (+3.72%)
  • Arbeitsplätze: 239,000 (+2.94%) 

Visum-Fragen: Das leidige Thema

Mehr Details zu den verfügbaren US-Visumsoptionen erhalten Sie auf dieser Seite 

Eine der größten „gefühlten“ Hürden beim Umzug in die USA ist sicherlich das Visum, das man als Ausländer benötigt, um in den USA zu leben. Wer sich im Internet vorab dazu informieren möchte, wird von der Fülle der verfügbaren Informationen, die sich zum Teil auch noch erheblich widersprechen, schnell überwältigt.

Hinzu kommt ein scheinbar Ausländern gegenüber momentan sehr raues politisches Klima in den USA. Da ist die Rede davon, dass Visums-Antragsverfahren erschwert oder ganz gestoppt werden sollen. Die Greencard-Lotterie soll abgeschafft werden. Personen, die eine bestimmte Nationalität haben oder im letzten Jahr ein Land auf der „schwarzen Liste“ besucht haben, sollen gar kein Visum mehr erhalten.

Sie können beruhigt sein: Wir möchten an dieser Stelle festhalten, dass es für erfolgreiche Unternehmer aus Europa auch heute noch mit großer Verlässlichkeit möglich ist, ein Visum für die USA zu erhalten – allerdings nur dann, wenn der Wille vorhanden ist, unternehmerisch auch tatsächlich etwas in den USA zu bewegen.

Welches Visum ist für mich das beste?

Folgende Visums-Kategorien eignen sich für Unternehmer besonders:

ESTA / Visa-Waiver-Program (VWP)

ESTA ist natürlich kein Visum, sondern eine visumsfreie Einreiseerlaubnis über welche sich Bürger aus 38 Ländern für 90 Tage ohne Visum in den USA aufhalten können. Tatsächlich sind 90 Tage eine lange Zeit und wer möchte, kann unter normalen Umständen nach einem Aufenthalt in Europa von z.B. 30 Tagen wieder in die USA zurückkehren und diese Routine wiederholen. Auch wenn ESTA keine Dauerlösung ist: Als temporäre Lösung während des Unternehmensaufbaus kann das Visa-Waiver-Program interessant sein und wird häufig unterschätzt. ESTA beantragen Sie selbst online. Einen Anwalt brauchen Sie nicht.

B-1-Visum (US Visitor Visa)

Mit dem B-1-Visum können Sie sich 180 Tage pro Aufenthalt in den USA aufhalten. Das Visum ist üblicherweise 5 oder 10 Jahre lang gültig und sehr einfach zu erhalten, so lange Sie begründen können, warum Ihnen die 90 Tage Visa-Waiver-Aufenthalt nicht ausreichen. Natürlich erlaubt Ihnen das B-1-Visum nicht auf Dauer in den USA zu leben, aber wir haben etliche Mandanten, die sich mit einem B-1-Visum über mehrere Jahre maßgeblich in den USA aufhalten, dort Wohnungen unterhalten usw. Das B-Visum können Sie ohne Anwalt selbst bei Ihrer lokalen Botschaft beantragen.

E-1-Visum (US Treaty Trader Visa)

Sie haben ein Unternehmen zu Hause, das bereits heute substanzielle Geschäfte in den USA bzw. mit US-Kunden macht. Jetzt schickt Ihr Unternehmen Sie in die USA, um das US-Geschäft weiter anzukurbeln. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, ist das E-1-Visum das am einfachsten zu erlangende Visum für Unternehmer. Unbegrenzt gültig, muss aber alle zwei Jahre erneuert werden. Kann nicht in eine Greencard umgewandelt werden.

E-2-Visum (US Treaty Investor Visa)

Um das E-2-Visum zu erhalten, müssen Sie wenigstens $150.000 investieren, um ein US-Unternehmen aufzubauen oder zu kaufen. Unbegrenzt gültig, so lange das US-Unternehmen läuft, muss aber alle zwei Jahre erneuert werden. Kann nicht in eine Greencard umgewandelt werden.

L-1A-Visum (US Business Expansion Visa)

Sie haben ein Unternehmen zu Hause und dieses eröffnet einen Standort in den USA. Sie werden in die USA geschickt, um den US-Betrieb aufzubauen. Das L-1A-Visum ist maximal sieben Jahre gültig (sowohl das US-Unternehmen, als auch die Muttergesellschaft müssen während der ganzen Zeit einen ordentlichen Geschäftsbetrieb nachweisen). Kann in eine Greencard umgewandelt werden.

EB-5-Visum (Immigrant Investor Visa)

Sie investieren $1.000.000 in einen neuen oder bestehenden US-Betrieb (bzw. $500.000, wenn es sich um eine ländliche Region handelt), um ein EB-5-Visum zu erhalten. Sie erhalten eine temporäre Greencard für zwei Jahre. Wenn das Unternehmen dann noch immer läuft und Sie mindestens zehn Vollzeitjobs geschaffen haben, bekommen Sie die unbegrenzt gültige Greencard.

Ohne US-Anwalt klappt es nicht

Ich habe seit 2008 bereits fünf Mal ein US-Visum beantragt oder verlängert. Vier Mal davon hatte ich Erfolg, einmal bin ich gescheitert. Ich habe über die Jahre mit einer Reihe von US-Anwälten zusammengearbeitet und diese auch immer wieder Mandanten empfohlen.

Lassen Sie sich von mir versichern: Ohne Anwalt wird es nichts mit dem Visum. Und selbst mit Anwalt kann es passieren, dass sich Ihr Anwalt als eine Niete erweist. Ich arbeite heute nur noch mit einem US-Immigration-Anwalt zusammen, der mir bereits drei Mal das US-Visum beschafft hat. Ich kann ihn jedem Unternehmer wärmstens empfehlen.

Rechnen Sie mit Anwaltskosten von rund €10.000 für die Beantragung eines US-Visums.

Mehr Informationen zu US-Visa

Wir gehen auf das Thema US-Visum für europäische Unternehmer auf einer eigenen Seite im Detail ein. Dort erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Visums-Typen und was bei deren Beantragung zu beachten ist.

Mehr Details zu den verfügbaren US-Visumsoptionen erhalten Sie auf dieser Seite 

Lebenshaltungskosten: Preisvergleich Deutschland & USA

Einen detaillierten Vergleich zu den Lebenshaltungskosten in Deutschland, UK und USA finden Sie hier 

Was kostet mich das Leben, wenn ich in die USA umziehe? Das fragt sich jeder Unternehmer, der einen Umzug in die USA plant. In diesem Abschnitt wollen wir Antwort auf diese Frage geben. Und anstatt einfach nur pauschale Angaben zu machen, wollen wir hier ins Detail gehen und konkrete Preise zwischen Deutschland und den USA vergleichen. Und weil‘s so schön ist, packen wir auch noch britische Preise dazu.

Aber Vorsicht: Die USA sind ein riesiges Land mit mehreren Zeit- und Klimazonen und lokal stark unterschiedlich veranschlagten Umsatzsteuern. Auch das allgemeine lokale Preisniveau macht sich auf die Verbraucherpreise bemerkbar und führt zu zum Teil erheblichen Preisunterschieden von Bundesstaat zu Bundesstaat. So sind z.B. New York und Kalifornien als „teuer“ bekannt.

In unserem großen Preisvergleich zwischen Deutschland, Großbritannien und USA haben wir daher für die US-Werte die Preise in Austin, Texas zu Grunde gelegt. Die Preise in Deutschland haben wir in Freiburg um Breisgau ermittelt und die Preise für UK in London.

Auch wichtig ist, dass wir versuchen Extreme zu vermeiden. Wir zeigen keine Aldi-Preise, aber auch keine von Whole Foods.

Insgesamt vergleichen wir über 50 verschiedene Preise - eine zu lange Liste für diese Seite. Auf dieser Seite ist daher nur ein Teil des Preisvergleiches wiedergegeben. Die Komplette Aufstellung aller Positionen finden Sie auf dieser Seite.

Krankenversicherung & Gesundheitswesen: Teuer, aber gut

Viele Europäer, die Amerika nicht kennen, gehen davon aus, dass die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung gar nicht oder nur unzureichend krankenversichert ist. Dies ist natürlich nicht der Fall. 82% der US-Bevölkerung waren auch schon vor Obamacare bestens medizinisch versorgt (seit Obamacare sind es 90%).

Die Mehrheit der US-Bevölkerung ist über den Arbeitgeber privat krankenversichert. Ehepartner und Kinder sind üblicherweise mitversichert. Personen ab 65 nutzen das staatliche Programm Medicare. Der Staat finanziert damit die medizinische Versorgung aller Senioren. Veteranen und ihre Familien haben kostenlosen Zugang zu einem separaten staatlichen Gesundheitssystem mit eigenen Ärzten und Krankenhäusern. Sozialhilfeempfänger sind über das staatliche Gesundheitsfürsorgeprogramm Medicaid abgesichert.

Das Elend der Unterversorgung und Obamacare

Freilich ist die medizinische Unterversorgung der nicht Krankenversicherten ein großes gesellschaftliches Problem, das zu Leid und Elend führt. Und nach europäischem Verständnis gibt es zu Recht die Erwartung, dass der Staat hier beschützend eingreifen muss. Die medizinische Versorgung in einem wohlhabenden Land sollte als ein Grundrecht für alle Bürger anerkannt werden - leider teilen viele US-Politiker diese Ansicht nichts.

Mit Obamacare wurde eine inzwischen wieder aufgeweichte Versicherungspflicht für alle US-Bürger eingeführt. Personen, die die Krankenversicherung nicht bezahlen können, erhalten nun staatliche Zuschüsse. Die Versicherungsunternehmen dürfen auch niemanden mehr aufgrund von Vorerkrankungen ausschließen. Obamacare soll somit jene US-Bürgern absichern, die keine Versicherung über den Arbeitgeber erhalten, noch nicht 65 sind und zu viel verdienen, um Medicaid nutzen zu können.

Aus meiner Sicht ist Obamacare nicht perfekt, aber ein wichtiger und ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Dass die Republikaner das Gesetz laufend torpedieren ist beispielhaft für die tiefe politische Kluft und Parteipolitik, die das politische Leben in den USA seit Jahren lähmen.

Obamacare hin oder her:  Wenn Sie in die USA umziehen, werden Sie sehr umfassend krankenversichert sein und mit der überwältigenden Mehrheit der Amerikaner ein Gesundheitssystem nutzen können, dass an Komfort und Modernität seinesgleichen sucht.

Erfahrungsbericht zum US-Gesundheitssystem: Nachts um 22 Uhr in die Notaufnahme

Wie service-orientiert die medizinische Versorgung in den USA ist soll ein Erfahrungsbericht aus meiner Zeit in den USA verdeutlichen: In 2017 hatte meine damalige Freundin auf einmal ungewöhnlich starke Magenschmerzen. Als diese auch spät abends nicht besser wurden, beschloss ich, sie in die Notaufnahme eines nahe gelegenen Krankenhauses zu fahren. Meine Freundin war, wie in den USA üblich, über den Arbeitgeber versichert.

10 Minuten nach Ankunft in der Notaufnahme war sie dann bereits im Behandlungszimmer. Nach weiteren 10 Minuten kam der Arzt und verabreichte ihr erstmals eine Opium-Spritze gegen die Schmerzen.

Dann ging es im schnellen Takt weiter: Von Ultraschall, bis Computertomografie und Röntgen wurde meine Freundin in den nächsten eineinhalb Stunden komplett durchgecheckt. Herauskam - nichts. Es waren tatsächlich nur Magenschmerzen.

Meine Freundin musste übrigens im Krankenhaus gar nichts bezahlen. Das Krankenhaus rechnete direkt mit der Krankenversicherung ab.

An obigem Beispiel wird auch das Problem des amerikanischen Gesundheitswesen deutlich: Die Behandlung artet schnell in den totalen Overkill aus und es werden medizinische Massnahmen angeordnet, die augenscheinlich absolut unnötig und ineffizient sind.

Wie so oft in Amerika geht auch beim Gesundheitssystem ums Business und ums Geldverdienen. Gesundheit ist in den USA ein Geschäft und nicht Caritas. Kein Land gibt pro Kopf mehr für Gesundheit aus, als die USA. Entfallen beispielsweise in Deutschland 11% des Bruttoinlandsprodukts auf Ausgaben im Gesundheitswesen, sind es in den USA 17%.

Gute Versorgung, steigende Prämien

Aber man muss anerkennen, dass auch den meisten Normalbürgern in den USA hervorragende medizinische Behandlung zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere für den Zugang zu den neuesten Medikamenten (z.B. in der Krebsbehandlung), die oftmals in Europa von den Kassen gar nicht bezahlt werden.

Natürlich hat das System seinen Preis und die Prämien zur Krankenversicherung werden immer teurer. In 2017 betrug die monatliche Prämie für die Krankenversicherung für mich und meine Kinder $1,600 im Monat. Der Selbstbehalt für die Krankenaus-Behandlung betrug pro Familienmitglied $3,000/Jahr ($7,500 für die ganze Familie maximal). Bei jedem Hausarztbesuch war eine Praxisprämie von $40 fällig. Aber das war meine konkrete Police. Freilich gibt es zahllose Variationen und Optionen hinsichtlich Versicherungsgesellschaften und verfügbaren Policen. Als Grundsatz gilt dabei: Je höher die Prämie, desto geringer die Zuzahlungen.

Aber der Punkt ist eben der: Wenn Sie einigermaßen gut verdienen (und nur dann würden Sie ja in die USA umziehen), sind auch solche Versicherungsprämien absolut hinnehmbar und finanzierbar. Außerdem würden Sie die Police ohnehin über Ihren US-Betrieb laufen lassen und somit die Kosten als Betriebsausgaben absetzen.

Schulwesen & Bildung: Die besten Universitäten der Welt, aber...

Wie ich bereits oben geschildert habe, ist Gesundheit in den USA das ganz großer Geschäft. Das gleiche kann man für das amerikanische Bildungssystem sagen - wenigstens für den universitären Bereich.

Harvard, MIT, Princeton, Yale, Berkeley usw. schaffen es regelmäßig in die Top 20 der Bestenlisten internationaler Universitäten. Die US-Universitäten verfügen über massive Budgets in Forschung und Lehre und bringen die mit Abstand meisten Nobelpreisträger hervor.

Finanziert wird diese Fülle wenigstens zum Teil über massive Studiengebühren, die im Falle von Harvard in 2017 bei $46,816 pro Jahr liegen. Selbst eine mittelprächtige Provinzuni schlägt schnell mit Studiengebühren in Höhe von $15,000 zu Buche.

Wer kann das bezahlen? Die Antwort überrascht vielleicht, aber dank staatlichen Studienkrediten kann so ziemlich jeder, der einen Studienplatz bekommt, die horrenden Studiengebühren finanzieren.

Die Folge: 7 von 10 US-Studenten verlassen Uni oder College mit Schulden, im Schnitt mit „nur“ rund $43,000. Wer Jura oder Medizin studiert, steht locker mit $180,000 in der Kreide.

Die besten Studenten sind Ausländer

Frappierend ist der hohe Anteil ausländischer Studenten an amerikanischen Universitäten: In vielen Fächern sind 70% und mehr der Promotions- und Masterstudenten Ausländer. Diese eine Statistik hat enorme Aussagekraft, bestätigt sie doch, dass die US-Universitäten im eigenen Land auch nicht nur annähernd genug Studenten finden können, um ihre Studiengänge zu füllen - und das trotz garantierter Studienkredite.

Dies liegt zu einem Großteil schlicht daran, dass das amerikanische Schul- und Bildungssystem außerhalb des universitären Bereichs so grottenschlecht ist, dass es für einen überwältigenden Großteil der Schulabgänger schlicht unmöglich ist, ein anspruchsvolles Studium zu meistern.

Das Problem der US-High Schools

Auch hier kann es am Geld nicht liegen: Gemäß der OECD gibt die öffentliche Hand in den USA pro Schüler in weiterführenden Schulen rund $12,700 im Jahr aus. Weltweit lassen sich nur Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein die Schulbildung ihres Nachwuchses mehr kosten.

Dennoch ist das Ergebnis ernüchternd: Während deutsche Schüler bei der jüngsten Pisa-Studie auf den Plätzen 16 (Lesen) und 11 (Mathe) landen, schaffen es US-Schüler nur auf Platz 40 bzw. 24. 72 Länder nahmen an der Studie teil.

Eine Ursache mag vielleicht sein, dass öffentliche Schule in den USA nicht primär als Institution verstanden wird, die Wissen, Können und eigenständiges Denken vermitteln soll. Vielmehr sollen in der Schule gute (= systemkonforme) US-Staatsbürger herangezogen werden, die als Erwachsene reibungslos in Betrieben, Militär und öffentlicher Verwaltung beschäftigt werden können.

Wenn Sie also mit Kindern in die USA umziehen, müssen Sie sich ganz sicher mit dem Thema Schulbildung gut auseinandersetzen. Planen Sie, Ihre Kinder auf eine staatliche Schule zu schicken, können Sie nicht davon ausgehen, dass die Schulen überall gleich gut (oder gleich schlecht) sind. Es gibt von Bundesstaat zu Bundesstaat große Unterschiede und unter Umständen müssen Sie Ihr gesamtes US-Vorhaben hinsichtlich des richtigen Standorts überdenken, um sicherstellen zu können, dass Ihre Kinder einigermaßen brauchbare Schulen besuchen können.

Auf den Schulbezirk (ISD) kommt es an

Staatliche Schulen sind in den USA in sogenannte Schulbezirke oder „Independent School Districts (ISDs)“ organisiert. So hat jede (Klein)-Stadt oder auch jeder Landkreis seinen eigenen Schulbezirk, der von einem Gremium geleitet wird, was von der lokalen Bevölkerung in einer Wahl bestimmt wird.

Die Schulbezirksleitung hat enormen Einfluss und bestimmt von den verwendeten Schulbüchern bis zum Bau neuer Schulen und der Rekrutierung neuer Lehrer so ziemlich alles, was den Betrieb der lokalen Schulen betrifft.

Alle ISDs unterliegen laufenden Qualitätskontrollen seitens des jeweiligen Bundesstaates, die ihre Bewertungen veröffentlichen. Diese können Ihnen helfen, besonders gute ISDs zu identifizieren und einen möglichen Wohnort entsprechend zu bestimmen.

Sind Privatschulen eine Alternative?

Und wenn Sie nicht vorhaben, Ihre Kinder auf die staatliche Schule zu schicken, gibt es natürlich auch etliche Privatschulen jeglicher Ausrichtung (konfessionell, Montessori, Waldorf usw.). Auch hier geht es - Sie ahnen es - vor allem ums Geld. Privatschulen in den USA sind oftmals sogar teurer als die besten Privatschulen in UK, was schon was heißen will.

Dabei sind viele Privatschulen akademisch gar nicht viel besser, als die staatlichen Schulen. Ihre Kinder haben dort einfach das Privileg, mit Kindern von besserverdienenden Eltern in die Schule zu gehen. Aber was heißt das schon? Auch ein besserverdienender Prolet ist immer noch ein Prolet. Vorsicht ist also geboten. Meine Erfahrungen mit Privatschulen in den USA sind nicht besonders gut und ich halte die Schulgebühren vielfach nicht für ein gutes Investment.

Es gibt natürlich sehr gute Privatschulen in den USA. Und es gibt auch ziemlich gute staatliche Schulen. Von was Sie nicht ausgehen können ist, dass z.B. wie in Deutschland und der Schweiz alle Schulen so einigermaßen gleich gut sind. Sie müssen sich auf jedem Fall mit dem Thema Schule intensiv auseinandersetzen, um nicht die Zukunft Ihrer Kinder aufs Spiel zu setzen.

IB und AP erleichtern die Anerkennung von US-Schulabschlüssen im Ausland

Wer plant, nur vorübergehend in den USA zu leben oder seinen Kindern ein späteres Studium in Europa erleichtern möchte, sollte sich mit dem Thema AP-Kurse (Advanced Placement) und IB (International Baccalaureate = Internationales Abitur) frühzeitig auseinandersetzen. Der „normale“ amerikanische High School Abschluss ist bestenfalls mit der in Deutschland bekannten mittleren Reife zu vergleichen und reicht nirgendwo, nicht mal in den USA, für eine Zulassung zum Universitätsstudium aus. 

Das IB wird auch in vielen US-Privatschulen als Abschluss angeboten und ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen das Studium an den meisten europäischen Universitäten. Auch ein High School Abschluss mit einigen zusätzlichen AP-Qualifikationen kann zum Studium in Deutschland bzw. Europa ausreichen.

Meine Erfahrungen mit dem US-Bildungssystem

Positiv in den USA ist die sehr aktive Homeschooling-Bewegung. Sicher: Homeschooling kommt für die meisten Eltern nicht in Frage. Aber wer sich darin versuchen möchte, hat in den USA alle rechtlichen Freiheiten dazu und findet hervorragende Unterstützung im Internet und in unzähligen Homeschooling-Gruppen und -Vereinen jeder Couleur.

Ich habe mich selbst ein paar Jahre im Homeschooling versucht und meine Kinder empfinden es noch heute als eine sehr glückliche Zeit in ihrem Leben.

Ich selbst bin zu dem Schluss gekommen, dass eine gute Schule so viel mehr leistet, als Stoffvermittlung: Eine gute Schule vermittelt die Fähigkeit analytisch zu denken, sie vermittelt Charakter, die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, sich auszudrücken. Eine Schule vermittelt Intellekt und die Fähigkeit zu argumentieren. Und in einer guten Schule lernen Kinder Beziehungen mit Klassenkameraden aus guten Familien zu knüpfen, auf die ein Leben lang Verlass ist - gerade auch später im Berufsleben.

Ich habe diese Art von Schule in den USA nicht gefunden und konnte mir nicht vorstellen, das gleiche als Homeschooler zu leisten. Und dies war am Ende auch ein Grund, warum ich wieder zurück nach Europe gezogen bin.

Mobilität & Verkehr: Der Pickup Truck wartet auf Sie

Die USA sind die Auto-Nation schlecht hin. Das Auto dominiert den Personennahverkehr mit einem Anteil von 85% (zum Vergleich: In Europa beläuft sich der PKW-Anteil nur auf 50%-65%). Der öffentliche Nahverkehr ist nur in wenigen US-Städten- und Ballungszentrum so gut ausgebaut wie in Europa. Die Ostküste der USA bildet hier eine Ausnahme.

In den USA sind Benzin und Diesel ist günstig, es gibt nur eine symbolische KfZ-Steuer und die Straßen sind bestens ausgebaut. Sämtliche Einnahmen aus der Mineralölsteuer auf PKW- und LKW-Kraftstoffe werden in den Ausbau und Unterhalt des Straßennetzes investiert und nicht wie in Europa im Gesamthaushalt verplant.

Warum sind die USA so vom Auto abhängig?

Und weil aufgrund von verbesserten Produktionsmethoden wie dem Fließband die Massenmotorisierung in den USA bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts begann, ist die Entwicklung hin zum motorisierten Individualverkehr ein bereits seit fast 100 Jahren anhaltender Trend.

Laufen oder Fahrradfahren ist selten eine wirkliche Option. Nicht nur, dass großflächig Bürgersteige und Fahrradwege fehlen: In den USA wird so weitläufig konzipiert und gebaut, dass der nächste Supermarkt oftmals 5-10km entfernt ist.

Auch ist nach amerikanischem Bauplanungsrecht bzw. Bebauungsplänen die gemischte Nutzung meistens nicht möglich: Während es in Europa gang und gebe ist, dass bei der Erschließung eines Neubaugebiet neben Wohnungen auch Arztpraxen, Geschäfte usw. in der Bauplanung vorgesehen werden, ist dies in den USA nicht zulässig. Hier müssen gewerbliche Betriebe in einem Gewerbegebiet angesiedelt werden. Auch dies führt zu weiten Wegen.

Die amerikanische Bahn – der ewige Patient

Einst der Herold der Modernität, der die Besiedlung des amerikanischen Westens vorantrieb, wird die Eisenbahn in den USA mittlerweile hauptsächlich für den Frachtverkehr eingesetzt – und das sehr erfolgreich. Hier sind die USA fortschrittlicher als Europa und wickeln mehr als sechsmal soviel Fracht über die Schiene ab, als Europa. Über 50% des US-Frachtverkehrs laufen heute über die Eisenbahn.

Aber in der Personenbeförderung spielt die Bahn in Amerika nur eine untergeordnete Rolle. Sie ist für die Bahngesellschaften in den USA seit Jahren ein Verlustgeschäft.  Im Jahr 2011 beförderte die US-Zuggesellschaft Amtrak nur 31 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: Im afrikanischen Staat Mozambik wurden im gleichen Jahr 108 Millionen Passagiere befördert.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Auch heute noch können Sie die USA von Küste zu Küste mit dem Zug bereisen. Amtrak - die amerikanische Bahngesellschaft - operiert ein flächendeckendes Netz an Zugverbindungen durch die ganzen USA. Allerdings fehlt es an schnellen Verbindungen und der Anteil von Personenzügen am Gesamtverkehrsaufkommen ist klein.

Es fehlt an Investitionen ins Streckennetz und sonstige Infrastruktur, aber gerade konservative Politiker setzen lieber auf Straßenbau und vielleicht noch Flughäfen.

Busse & Flugverkehr

In vielen Städten gibt es rudimentäre Busverbindungen. Allerdings: Gerade Busse im Nahverkehr werden oft nur von Personen verwendet, die sich kein Auto leisten können und mit Armut zu kämpfen haben.

Dies gilt in ähnlicher Weise auch für die Busse im Fernverkehr. Der bekannteste Betreiber ist Greyhound. Allerdings werden auch diese Busse überwiegend von Reisenden genutzt, die sich keinen Flug bzw. kein Auto leisten können.

Aufgrund der schieren Größe der USA ist der Flugverkehr bestens ausgebaut. Auch viele kleinere Städte haben einen Flughafen und können über Hubs erreicht werden. Billigfluglinien wie Ryanair oder EasyJet gibt es in den USA leider nicht. Ein Rückflugticket kann so schnell mit $500 zu Buche schlagen.

In der Realität ist daher so, dass die meisten Amerikaner auch lange Autofahrten von 12 und mehr Stunden in Kauf nehmen und lieber mit dem eigenen Auto fahren, als zu fliegen. Dies macht gerade für Familien ökonomisch Sinn.

Ohne Auto werden Sie also in den USA nicht lange überleben. Aber Autofahren muss ja nicht unangenehm sein. Aufgrund der Automatikfahrzeuge und der breiten Straßen finden die meisten Europäer das Fahren in den USA als einfach.

US-Führerschein und Führerscheinprüfung

Weil es ohne Auto nicht geht, wird ein Wagen vermutlich auch eine Ihrer ersten großen Anschaffungen in den USA sein. Aber davor sollten Sie einen US-Führerschein erwerben. Dies ist zwar nicht unbedingt notwendig, um ein Auto zu erwerben und zu versichern, aber Sie fühlen sich schnell wie ein illegaler Einwanderer, wenn Sie keinen US-Führerschein haben. Daher mein Rat: Besorgen Sie sich zunächst einen US-Führerschein.

Dazu werden Sie in manchen Bundesstaaten eine theoretische und eine praktische Fahrprüfung ablegen müssen, in anderen Bundesstaaten können Sie bei Vorlage des deutschen Führerscheins ohne Prüfung einen US-Führerschein erhalten.

Man darf sich die Führerschein-Prüfung nicht so kompliziert wie in Europa vorstellen und sollte keine Angst davor haben. Vorbereiten müssen Sie sich in der Regel nicht. Und wenn Sie den Multiple-Choice-Test am Computer nicht auf Anhieb bestehen, können Sie es gleich nochmals probieren.

Bei der praktischen Fahrprüfung fahren Sie mit dem Beamten der Führerscheinstelle einmal um den Block - einfach! Allerdings müssen Sie dabei Ihren eigenen Wagen mitbringen, ein Mietwagen darf nicht verwendet werden. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Sie haben kein Auto, weil Sie keinen Führerschein haben und können ohne Auto keine Fahrprüfung ablegen. Hier gibt es zwei Lösungen: Sie leihen sich ein Auto von einem Freund oder Sie gehen zu einem privaten Testing-Center, die Ihnen einen Wagen für die Prüfung zur Verfügung stellen.

So macht der Autokauf Spaß

Nachdem Sie den Führerschein in den Händen halten und nun zum Autokauf schreiten können, werden Sie zunächst feststellen, dass Autos in Amerika weniger kosten als in Europa. Gut.

Ein weiterer Unterschied zu Europa ist, dass 99.9% aller Fahrzeuge in den USA mit Automatik ausgestattet sind. Auch Dieselfahrzeuge werden Sie keine finden - außer, wenn Sie einen der größeren Pickup-Trucks kaufen möchten. Und Kleinwagen sind in den USA bei weitem nicht so populär wie in Europa. Der Sprit ist billig, also fährt man lieber ein größeres Auto. Viele Männer in den USA (auch ich!) fahren den obligatorischen Pickup-Truck mit 5L Benzinmotor, 450 PS und Allradantrieb. Aber natürlich geht es auch dezenter.

Um ein Auto zu kaufen gehen Sie zu einem Autohändler Ihrer Wahl und erwerben eines der Autos, die beim Händler auf dem Hof stehen. Langwierige Bestellprozesse, wo sie Wochen und Monate auf den speziell für Sie konfigurierten Wagen warten, kennt man in den USA nicht.

Nach einem halben Tag fahren Sie mit Ihrem neuen Auto beim Händler weg. Der Autohändler unterstützt Sie bei allen Details: Finanzierung, Versicherung, Nummernschild usw. - Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. A pro pos Finanzierung: Auch wenn es ohne eine positive Kreditauskunft in den USA komplizierter ist, einen Autokredit zu bekommen, sollten Sie dies auf jeden Fall versuchen, auch wenn Sie eine höhere Anzahlung leisten müssen. Der Autokredit wird sich nämlich schnell positiv auf Ihre Bonität und Ihren Credit Score auswirken.

Vor diesem Hintergrund tun Sie gut daran, sich erst ein Auto zu kaufen, wenn Sie Ihre amerikanische Sozialversicherungsnummer (Social Security Number / SSN) erhalten haben, da diese erforderlich ist, um eine Finanzierung zu beantragen.

Alkohol am Steuer und andere Verkehrsdelikte

Noch ein Wort zur Verkehrspolizei, Strafzetteln und Verkehrsdelikten: Radarfallen sind in den meisten Bundesstaaten verboten. Zulässig ist, dass ein Polizist die Geschwindigkeit entgegenkommender Fahrzeuge mit einer Radarpistole misst.

Bei Geschwindigkeitsverstößen und anderen Verkehrsdelikten erhalten Sie Punkte und zu viele Punkte führen zu teureren Versicherungsprämien und zu Fahrverboten. Das System ist also ganz ähnlich wie in Europa. Ich würde jedem Mandanten raten, jeden einzelnen Strafzettel gerichtlich anzufechten. Das kostet oft weniger als $150 und aufgrund der ineffizienten Verwaltung erhalten Sie vielfach Recht.

Trunkenheit am Steuer wird in den USA sehr ernst genommen. Werden Sie erwischt, dann landen Sie garantiert für eine Nacht im Gefängnis und Ihr “Mugshot” wird mit Name im Internet veröffentlicht. Sie müssen sich dann gerichtlich mit Ihrem Fehlverhalten auseinandersetzen und werden leicht $15,000 - $20,000 hinlegen müssen, um einigermaßen heil aus der Sache herauszukommen. Es lohnt sich nicht. Fahren Sie lieber Taxi, auch wenn den das Taxi $100 kostet.

Sicherheit & Kriminalität:  Kann ich mich in den USA sicher fühlen?

Es ist sicher, in Europa zu leben. Ich wurde auch schon einmal gefragt (mit einer gewissen Bissigkeit), ob ich das gleiche auch über die USA sagen würde. Nun gut, das ist eine berechtigte Frage. Als Deutscher, der für eine größtenteils deutschsprachige Leserschaft schreibt, habe ich schon viel über die Vereinigten Staaten erzählt, bin aber noch nie auf die Frage der Sicherheit eingegangen. Aber ich habe schon früher über diese Frage nachgedacht – vor allem weil wir in den letzten Jahren immer mehr Mandanten beraten, die darüber nachdenken, in die USA zu ziehen.

„Ist es sicher, in den Vereinigten Staaten zu leben?“

Wenn Leute mir diese Frage stellen, denke ich, dass sie mich in Wirklichkeit zwei Dinge fragen: (1) Gibt es so viel Waffengewalt, dass ich mir darüber Sorgen machen sollte, erschossen zu werden? und (2) Werden mich alle hassen, weil ich ein Ausländer bin (oder vor allem, ein farbiger Ausländer)?

Das sind berechtigte Bedenken.

Genau wie die Amerikaner in den Vereinigten Staaten der Auffassung sind, dass der Rest der Welt unsicher und nicht einladend ist, so hat auch der Rest der Welt diese Vorstellung von den Vereinigten Staaten.

Sie hören in ihren Nachrichten sowohl von Massenschießereien und Waffengewalt als auch von Berichten über Polizeigewalt gegenüber Minderheiten und Ermordungen (oder Schlägereien) von indischen Studenten, die für Muslime gehalten wurden, und fragen sich, ob sie willkommen sind.

Sie sehen die Wahl von Präsident Trump, der große Anstieg von Abschiebungen, das (immer noch illegale) Einreiseverbot von Muslimen, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen und Leute, die inhaftiert werden, und sagen dann: „Vielleicht sind die Vereinigten Staaten nicht so sicher und einladend, wie wir es gedacht haben. Vielleicht sollten wir lieber in Europa bleiben, Schatz?“

Die Medien sind eine zweischneidige Sache

Ich werde nicht die Statistiken leugnen: Die USA haben die höchste Sterberate mit Waffen aller Industrieländer (natürlich außerhalb der Kriegsgebiete), die höchste Inhaftierungsrate der Welt, die aus Hass begangenen Verbrechen sind seit der Wahl gestiegen und die USA kommt im Durchschnitt auf etwa eine Massenschießerei in fünf von sechs Jahren (und 90% der Massenschießereien finden in den USA statt).

Und wenn diese Geschehnisse und Einstellungen zusammen mit unserem aktuellen politischen Konflikt auf der ganzen Welt gezeigt werden, dann macht es den Eindruck, als ob die Vereinigten Staaten ein gefährlicher und nicht einladender Ort ist.

Der Tourismus ist bereits zurückgegangen und die Buchungen der Fluggesellschaften sind zeitweise im Keller.

Aber genau wie Europa sind die Vereinigten Staaten ein sicherer Ort, um dort zu wohnen.

Bezüglich der Sicherheit besteht kein Grund, nicht in die USA zu ziehen, auch wenn die politische Landschaft in den USA nicht unbedingt ideal ist.

Warum die USA sicherer sind, als Sie vielleicht denken

Zunächst sind die Vereinigten Staaten von Amerika sehr groß und sehr, sehr vielfältig. Sie sind größer als Europa (die souveränen Staaten, nicht der Kontinent) und Australien. Man kann hier 15 Stunden fahren und man befindet sich immer noch im gleichen Bundesstaat. Es ist riesig. Viele Besucher scheitern daran, dies zu verstehen.

Ein Freund aus Chicago hat mir davon erzählt, wie zwei Besucher aus Frankreich für ein Wochenende nach Disneyland fahren wollten. Sie dachte, dass es sich um eine kurze Fahrt handelt, weil man in Europa mit einer mehrtätigen Fahrt fast den ganzen Kontinent durchqueren kann! Die meisten Europäer verstehen einfach nicht, wie riesig die USA, geografisch gesprochen sind, bis sie hier ankommen.

Selbst ich habe nie ein Gefühl dafür bekommen, wie groß das Land ist, bis ich es durchquert habe. Man kann es auf einer Karte sehen aber es ist schwierig, die Größe zu begreifen, bis man ein paar Tage damit verbracht hat, durch das Land zu fahren.

Und aufgrund der Größe gibt es eine große kulturelle (und politische) Vielfalt. Obwohl die Amerikaner gleiche Verpflichtungen und Ansichten teilen, fühlt es sich oft so an, als ob die USA in Wirklichkeit eine Ansammlung von Mikroländern sind.

Die Kultur in Alabama ist anders als die Kultur in NYC, die wiederum anders als die Kultur in Chicago, Hawaii, Alaska, in der Pampa von Wyoming oder in Florida ist. Südflorida ist Welten von Florida Panhandle entfernt und Austin ist ein blauer (liberaler) Fleck im roten (konservativen) Meer von Texas. Die Küche, der Slang, die Mode, Akzente, die Einstellung, die Art, wie die Leute gehen – alles ist von Region zur Region und vom Bundestaat zum Bundesstaat unterschiedlich.

Die Kriminalität in den USA geht seit Jahren zurück

Zweitens, ungeachtet davon, was Sie hören, befindet sich die Kriminalität in Amerika auf einem 20-Jahres-Tief. Sie ist während vieler Jahre zurückgegangen. (Und der neueste leichte Anstieg liegt hauptsächlich in der erhöhten Gewalttätigkeit in einigen wenigen Städten begründet. Der weitere landesweite Trend zeigt weiterhin nach unten.)

Nehmen Sie zum Beispiel New York City: Die Kriminalität ist in den letzten 15 Jahren 40% zurückgegangen. Ich mache mir niemals Sorgen, dass ich überfallen oder ausgeraubt werde, wenn ich mich in Manhattan aufhalte. Natürlich sind einige der Stadtteile immer noch unsicher, es herrscht nicht überall in der Stadt Friede, Freude, Eierkuchen aber insgesamt ist NYC viel sicherer als früher. Vor zwanzig Jahre wäre niemand nachts durch den Central Park gelaufen. Jetzt gehen Leute zu jeder Tageszeit dorthin.

Außerdem ist die Chance, bei einem Terroranschlag in den USA ums Leben zu kommen, niedriger als in einer Badewanne zu sterben.

Ich sage nicht, dass man sich über gar nichts Gedanken machen soll. Es gibt Kriminalität (aber die meiste Waffengewalt der USA kann auf Banden, Beziehungstaten, oder Suizide zurückgeführt werden). In Chicago, Philly und Detroit gibt es bandenbezogene Kriminalitätsprobleme. Der Rassismus ist immer noch ein großes Problem. Polizeigewalt ist ein Problem. Massenschießereien geschehen zu oft.

Die Vereinigten Staaten sind nicht perfekt

Aber, genauso wie in Europa, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen irgendetwas passiert, sehr gering ist. Die Medien bauschen die Anschläge auf der ganzen Welt auf! Wenn es einen Anschlag in Paris gibt, sagen Sie dann auch: „Schatz! Es gab einen Anschlag in Paris! Lass uns lieber nicht nach Lissabon fahren.“? Nein, weil Sie wissen, dass diese Orte weit voneinander entfernt sind und dass ein Anschlag an einem Ort nicht bedeutet, dass Sie nirgendwo anders hingehen können.

Die Vereinigen Staaten haben eine Fläche von 9,8 Millionen Quadratkilometer und verfügen über Dutzende von Klimata, Hunderten von Kulturen, Tausenden von Städten und Orten und 321 Millionen Menschen. Probleme in einem Bundesstaat oder einer Stadt bedeuten also nicht, dass Sie nicht einen anderen Teil des Landes besuchen können.

Wenn man nicht hierhin kommt, weil „Amerikaner keine Ausländer mögen“, dann lässt man die Tatsache außer Acht, dass nur 26% der Amerikaner Trump gewählt haben. Und es gibt gegenwärtig eine große Debatte zwischen Rechts und Links über die sogenannten „Sanctuary Cities“ (Städte, die ihre Zusammenarbeit mit der Bundesregierung bezüglich der Durchsetzung des Zuwanderungsgesetzes eingeschränkt haben).

Erinnern Sie sich an die landesweiten Proteste, als das Einreiseverbot kurz in Kraft trat. Es wurde nie von der Mehrheit der amerikanischen Leute unterstützt.

Wenn man wegen der Dinge, die in der Zeitung stehen, nicht hierhin kommt, dann ist es so, als würden Sie sagen, dass alle gleich sind, und Sie würden nicht die riesigen kulturellen Unterschiede in dem Land anerkennen. Es ist genau so, als würde man sagen, dass man nicht nach Italien fährt, weil dort alle Mafiosi sind.

Ich weiß, dass ich als Weißer nicht weiß, wie das Leben in den USA als Farbiger ist

Ich habe viele, viele, viele farbige Reisende getroffen, die mir erzählt haben, wie wunderbar die Vereinigten Staaten sind und wie alle sie willkommen geheißen haben, wie Leute lächeln, sie begrüßen und helfen möchten aber ich weiß nicht, wie es ist, als Farbiger durch das Land zu reisen. Ich weiß, dass es in dem Land einen systematischen Rassismus gibt aber genau so, wie Leute nicht die Regierung repräsentieren, sollten wir auch keine Klischees anwenden und sagen, dass alle Amerikaner Rassisten sind. Die Haltungen gegenüber Immigranten, Homosexuellen, Muslimen und aller anderen hängen stark davon ab, wo man gerade ist.

Das, was man im Fernsehen sieht, stellt nur einen kleinen Teil der Leute dar, die in diesem Land leben. Denken Sie daran, dass die Gewalt die besten Einschaltquoten bringt und dass die Geschichten, die die Vereinigten Staaten als gewalttätigen Ort darstellen, schön zu ihrer Geschichte passen. (Genau wie die Auffassung, dass die Welt unsicher ist, zu der Geschichte passt, die wir Amerikaner haben.) Die Vereinigten Staaten sind nicht voll von Waffen tragenden, Einwanderer hassenden, rassistischen, ungebildeten, ängstlichen Tölpeln.

Kann ich sagen, dass es keine Waffengewalt gibt, während Sie hier sind? Nein.

Kann ich sagen, dass Sie keinen Rassismus erleben werden? Nein. Der asiatischen Freundin eines Freundes wurde kürzlich gesagt, dass sie wieder zurück nach Hause soll.

Kann ich sagen, dass Ihnen nichts Schlimmes wiederfahren wird? Nein.

Allerdings haben alle Länder ihre Probleme und die Medien bauschen alles auf. Amerikaner sind im Grunde genommen, wie Leute auf der ganzen Welt, gute Leute, die nur versuchen, den Alltag zu meistern. Es handelt sich um Leute mit Freunden und Familie und heißen Fremde willkommen. Wir sind keine Ausländerhasser und wir leben nicht in Westworld, wo die ganze Zeit jeder jeden erschießt.

Seien Sie sicher. Halten Sie die Augen offen. Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Ignorieren Sie also genau wie in Europa die Nachrichten, buchen Sie Ihren Flug und kommen Sie, um in den Vereinigten Staaten zu leben!

Finanzplanung: Kreditscore & Kredithistorie

Für Neuankömmlinge in den Vereinigten Staaten von Amerika ist es entscheidend, zu verstehen, wie wichtig es ist, direkt nach der Ankunft eine Kreditwürdigkeit aufzubauen und aktive Schritte zu unternehmen, um eine gute Kredithistorie („credit history“) vorzeigen zu können. Wenn man eine negative oder gar keine Kreditwürdigkeit vorweisen kann, so wird dies zur Folge haben, dass alles mehr kosten wird – und das möchten Sie auf jeden Fall vermeiden!

Die „Kredithistorie“ ist vergleichbar mit Ihren SCHUFA-Daten. Das Konzept der „Kredithistorie“ (Aufzeichnungen über einen bestimmten Zeitraum bezüglich der Tilgungen von Schulden einer Person, wie eines Darlehens oder Kreditkartenkäufen) kann für Neuankömmlinge in den USA verwirrend, frustrierend und nicht eingängig sein, weil viele Länder die Kredithistorie nicht festhalten. Wer aus Deutschland kommt, kennt die SCHUFA und ist mit der Arbeitsweise einer Kredit-Auskunftei vertraut.

Welche Folgen hat es, wenn ich keine Kredithistorie und keinen Kreditscore habe?

In den USA wenden Banken, Makler und Vermieter den sogenannten Kreditscore an, um Ihre Vertrauenswürdigkeit, ein Darlehen zu tilgen, Hypothekenzahlungen zu leisten, oder die Miete zu zahlen, zu ermitteln. In den Vereinigten Staaten spielt die Kredithistorie eine wichtige Rolle, um Ihren Kreditscore zu bestimmen.

Und wenn Sie keine Kredithistorie vorweisen können, kann dies genauso schlecht sein, wie eine negative Kredithistorie zu haben. Es ist möglich, dass ein Deutscher mit einer makellosen Vorgeschichte bezüglich der Hypothekentilgung und mit sehr wenig Schulden im Heimatland ankommt, aber in den erneut mit einer komplett „weißen Kreditweste“ anfangen muss.

Im Folgenden wird aufgelistet, welche Folgen es haben kann, wenn Sie in den USA über keine Kreditwürdigkeit verfügt:

  • Schwierigkeiten, eine Wohnung zu mieten oder ein Haus zu kaufen
  • Schwierigkeiten, ein Auto zu kaufen (höhere Zinsen oder keine Bewilligung des Kredits)
  • Zusätzliche Anzahlungen bei Versorgungsunternehmen, US-amerikanischen Handyverträgen und höhere Kautionen für Mietswohnungen
  • Höhere Zinsen für Haus- und Autokredite
  • Schwierigkeiten, eine Kreditkarte zu bekommen (Sie profitieren nicht von den Kreditkartenvergünstigungen wie kostenlose Flugmeilen, Geldprämien usw.)

Ganz klar: Wenn Sie keinen oder keinen guten US-Kreditscore haben, wird Sie das Tausende von Dollar für zusätzliche Gebühren und höhere Zinsen kosten, bis Sie nachgewiesen haben, dass Sie es „wert“ sind, ein Darlehen zu bekommen. Sie verstehen also, warum es so wichtig ist, dass Sie schnell handeln, um in den USA einen guten Kreditscore aufzubauen.

Was ist meine Kredithistorie und ein Kreditscore?

Ihre Kredithistorie ist eine Vorgeschichte der Zahlungen an einen Kreditgeber oder eine Kreditkarte und zeigt, ob Sie diese Zahlungen fristgerecht, verspätet oder gar nicht getätigt haben. Es gibt drei wichtige Kreditauskunfteien in den USA, die Ihre Kredithistorie zurückverfolgen (ähnlich der Schufa): Experian, Equifax und Transunion.

Diese Agenturen erstellen individuelle Kredithistorien und berechnen auf Grundlage eines Algorithmus einen Kreditscore. Der Algorithmus umfasst hauptsächlich die folgenden drei Dinge: 1.) wie lange eine Person ein offenes Kundenkreditkonto hatte; 2.) Schulden-Einkommensquotient; und 3.) Zahlungsgeschichte der Kreditschuld. Personen, die für viele Jahre in den USA gelebt haben und mehrere Kreditkarten oder Darlehen haben, bauen ihre Kredithistorie jedes Jahr zum Guten oder Schlechten auf, und ihre Punktzahl spiegelt wieder, wie regelmäßig sie ihre Schulden bezahlen.

Was ist ein „guter“ Kreditscore?

  • Hervorragende Kreditwürdigkeit: > 750
  • Gute Kreditwürdigkeit: 700-749
  • Ausreichende Kreditwürdigkeit: 650-699
  • Schwache Kreditwürdigkeit: 600-649
  • Schlechte Kreditwürdigkeit: < 600

Ein Kreditscore (auch FICO Score genannt) liegt zwischen 300 und 850. Mehr als 700 weist auf ein gutes Kreditmanagement hin aber für die wirklich allerbesten Zinsen auf Kredite und höhere Kreditrahmen sollte man einen Kreditscore von mindestens 760 anstreben.

Wie erhalte ich einen Kreditscore?

Wie erhalten Sie also jetzt einen Kredit in den USA, wenn einige Banken Ihnen ohne einen guten Kreditscore oder einer Kredithistorie nicht einmal eine Kreditkarte ausstellen möchten? Hier sind einige wichtige Schritte, die jeder Expat oder Erwerber unternehmen oder in Betracht ziehen sollte, um so schnell wie möglich eine Kredithistorie aufzubauen.

1. Beantragen Sie so schnell wie möglich Ihre Sozialversicherungsnummer.

Ihre Sozialversicherungsnummer wird von den Wirtschaftsauskunfteien verwendet, um Ihre Zahlungsgeschichte nachzuverfolgen. Ohne diese Nummer können Sie in den USA keine Kredithistorie aufbauen. Es ist äußerst wichtig, Ihrer Bank die Sozialversicherungsnummer bereitzustellen, sobald Sie sie per Post erhalten, und so schnell wie möglich eine Kreditkarte zu beantragen.

2. Kontoeröffnung & Kreditkarte beantragen

Entscheiden Sie sich für eine Expat-freundliche Bank, um Ihr US-amerikanisches Bankkonto zu eröffnen, und beantragen Sie sofort eine Kreditkarte oder eine gesicherte Kreditkarte.

Es gibt viele Banken, die mit Neuankömmlingen zusammenarbeiten, um ihnen aktiv dabei zu helfen, sofort eine Kredithistorie in den USA aufzubauen. Während andere Banken den Nachweis einer Adresse in den USA, eine Sozialversicherungsnummer und andere Dinge verlangen, über die ein Neubürger noch nicht verfügt, bevor er ein einfaches Bankkonto eröffnet hat, ermöglichen es Ihnen Expat-freundliche Banken, nur mit Ihrem Visum, Pass und einer weiteren Art der Identifikation ein Konto zu eröffnen.

Zum Beispiel arbeitet die Bank of America mit Expats ohne eine Vorgeschichte zusammen. Gehen Sie zu einer Filiale (es gibt sehr viele!) und verlangen Sie nach einem erfahrenen Bankangestellten, um mit Ihrem Visum/Pass und einem anderen Identitätsnachweis ein Konto zu eröffnen. Sie garantieren keine ungesicherten Kreditkarten für Expats aber sie haben eine gesicherte Kreditkartenoption und ein Antragsstellungsprozess, der ein Schreiben vom Arbeitgeber berücksichtigt. Es ist möglich, dass die Bank of America mit Ihrem Unternehmen eine Vereinbarung hat, welche dabei hilft, Ihnen schnell eine Kreditkarte zu sichern. Fragen Sie nach!

3. Kaufen Sie ein Auto mit Finanzierung

Wenn Sie vorhaben, ein Auto zu kaufen, finanzieren Sie die Kauf wenigstens teilweise mit einem Kredit auf und zahlen Sie diesen termingerecht ab.

Dies ist einer der schnellsten Wege, um eine Kredithistorie und einen guten Kreditscore in den USA aufzubauen. Ich habe mein Auto zum größten Teil bar bezahlt aber es werden auch jeden Monat automatisch Zahlungen für einen kleinen Autokredit von meinem Bankkonto abgehoben und mein Kreditscore stieg beträchtlich an. Auch ein kleiner Kfz-Kredit ist eine empfehlenswerte Möglichkeit, um Ihre Kreditwürdigkeit zu festigen, auch wenn Sie den Kredit gar nicht benötigen, um Ihr Auto zu bezahlen. Es kommt nämlich nur darauf an, zu zeigen, dass Sie den Kredit bedienen können.

Sie können von Autohändlern oder Kreditgenossenschaften auch ohne eine Kredithistorie einen Kredit bekommen aber stellen Sie sicher, dass Sie die Zinsätze vergleichen. Wenn Sie jeden Monat fristgerecht Ihren Kredit tilgen, werden Sie mit diesem niedrigen Kredit langfristig Tausende von Dollar sparen, indem er Ihnen zum Beispiel dabei hilft, einen guten Zinssatz auf eine Hypothek zu bekommen, wenn Sie ein Haus kaufen möchten. Guter Kreditscore = niedrigere Zinsen. Schlechter Score = höhere Zinsen.

4. Beantragen Sie eine „Credit Builder Loan“

Wenn Sie vorhaben, eine große Anschaffung zu tätigen (wie ein Haus) und Sie schnell einen Kredit brauchen, um einen guten Zinssatz zu sichern, denken Sie darüber nach, bei Ihrer Bank einen Kredit zum Aufbau Ihrer Kreditwürdigkeit („credit builder loan“) zu beantragen.

Diese weniger bekannten Kredite werden oft von kleineren Finanzinstituten angeboten, so wie Kreditgenossenschaften und Ortsbanken. Sie wurden im Grunde genommen entworfen, um Ihnen zu helfen, schnell Ihren Kreditscore zu verbessern. Ihnen wird ein Kredit genehmigt, auch wenn Sie keine Kreditwürdigkeit vorweisen können. Sie erhalten das Geld allerdings erst, wenn Sie den Kredit komplett abbezahlt haben.

Das Geld, das Sie sich leihen, wird auf ein unzugängliches Sparkonto eingezahlt, bis Sie den Kredit komplett abbezahlt haben. Im Gegenzug wird das Finanzinstitut den Kreditauskunfteien einen guten Bericht zukommen lassen, nachdem Sie den Kredit bezahlt haben. Dies hilft Ihnen, Ihre Kreditwürdigkeit aufzubauen. Da Sie Zinsen zahlen werden, investieren Sie jetzt in eine bessere Zukunft in Form von besseren Darlehnszinsen für einen weiteren Kredit in der Zukunft.

Wie lange dauert es, eine grundlegende Kredithistorie und Punktzahl in den USA aufzubauen?

Nachdem Sie eine Kreditkarte oder einen Kredit beantragt haben und für 6 Monate Ihre Zahlungen tätigen, sollten Sie die Grundsteine zu einer guten Kredithistorie in den USA gelegt haben.

Sobald Sie Ihre US-amerikanische Kreditkarte haben, versuchen Sie sie als EC-Karte zu sehen und bezahlen Sie jeden Monat vor dem Fälligkeitsdatum den Gesamtbetrag. Stellen Sie in Ihrem Telefon oder Terminkalender eine Erinnerung ein, damit Sie jeden Monat vor dem Fälligkeitsdatum bezahlen, um Zinsbelastungen auf Ihren Einkäufen zu vermeiden und den Kreditauskunfteien Ihre termingerechte Zahlungsgeschichte vorzuweisen, damit Sie eine höhere Punktzahl bekommen.

Wenn Schulden auf Ihrer Kreditkarte unausweichlich sind, halten Sie sie so niedrig wie möglich, unter 30 Prozent Ihres Kreditrahmens.

Eröffnen Sie nicht zu viele Kreditkartenkonten auf einmal. Eröffnen Sie nur ein paar und bezahlen Sie jeden Monat den Mindest- oder Gesamtbetrag, um den besten Kreditscore zu bekommen. Ihr Kreditscore setzt sich aus einer Reihe von Faktoren zusammen, einschließlich des Durchschnittsalter Ihrer Konten. Wenn Sie zu viele neue Konten eröffnen, wird das Durchschnittsalter niedriger und somit auch Ihre Punktzahl.

Ich weiß, dass es kompliziert ist, aber wenn Sie diese Schritte befolgen, dann sollten Sie in sechs Monaten auf dem Weg zu einer guten US-amerikanischen Kreditwürdigkeit sein. Auf www.creditkarma.com können Sie Ihren kostenlosen Kreditbericht aufrufen und nachsehen, welchen Kreditscore Sie haben und wie Sie sich beim Aufbau Ihrer Kreditwürdigkeit schlagen.

Urlaub & Freizeit: Camping, Thanksgiving und kein Urlaubsanspruch

Niemand in der westlichen Welt arbeitet so hart wie die Amerikaner. Pro Person in Beschäftigung wurden 2016 in den USA im Schnitt 1,790 Stunden pro Jahr gearbeitet, in Frankreich nur 1,482 Stunden pro Jahr. Dafür ist das pro Kopf Bruttosozialprodukt der Franzosen nur 73% dessen der Amerikaner. Die Franzosen arbeiten also rund 17% weniger als ihre Kollegen in den USA. Ähnlich sieht es in Italien und Spanien aus. In keinem Industriestaat wird weniger gearbeitet, als in Deutschland. Die Deutschen arbeiten im Schnitt nur 1,371 Stunden pro Jahr.

Dabei ist nur so, dass der typische Arbeitstag in den USA länger ist, als in Europa (im Schnitt arbeiten die Amerikaner 44 Stunden pro Woche). Was viel mehr ins Gewicht fällt ist, dass es in den USA keine gesetzlich vorgeschriebenen Feiertage und keine gesetzlich geregelten Urlaubszeiten gibt.

Ja, das haben Sie richtig gelesen. Zwar gibt es in den USA zehn sogenannte „Bundesfeiertage“ (Federal Holidays). Dabei handelt es sich aber strikt genommen nur um 10 Feiertage, an denen die Bundesbehörden nicht arbeiten. Diese sind in keiner Weise von anderen Arbeitgebern zu berücksichtigen.

Natürlich ist es so, dass die meisten Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern an Weihnachten und Thanksgiving freigeben. Und vielleicht noch am einen oder anderen Feiertag. Aber es gibt wenige Betriebe, die alle zehn Bundesfeiertage berücksichtigen.

Auch ein Recht auf Urlaub – bezahlt oder unbezahlt – gibt es in den USA nicht. Die meisten Angestellten haben überhaupt keinen bezahlten Urlaub. Wer Glück hat, bekommt 5-10 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr. Wer den Job wechselt, hat üblicherweise in den ersten 2 Jahren beim neuen Arbeitgeber überhaupt keine Ferien.

Die Folge ist, dass man in den USA zwar mehr verdient (weil man mehr arbeitet), aber relativ wenig Freizeit – geschweige denn Urlaub hat.

Auswirkungen auf das Freizeitverhalten

Dass sich die oben beschriebenen Arbeitsbedingungen auf das Freizeitverhalten der Amerikaner auswirken, ist zwangsläufig so. Dies fängt damit an, dass viele Amerikaner nie in Urlaub fahren. Das höchste der Gefühle ist das Thanksgiving-Wochenende bei Verwandten zu verbringen (inklusive 10 Stunden Autofahrt hin und zurück).

Amerikaner, die bezahlten Urlaub haben, können meist nur eine Woche freinehmen. Für eine Woche fliegt man nicht nach Europa, sondern bestenfalls nach Disneyland in Florida oder zu Verwandten nach Sioux Falls. Dies ist aus meiner Sicht der wichtigste Grund, warum die Amerikaner im Hinblick auf die Welt außerhalb der USA so unwissend sind – sie haben gar keine Chance, die Welt außerhalb der USA kennenzulernen.

Mehr Geld auf Kosten der Freizeit

Die Folge von längeren Arbeitszeiten und weniger Urlaub ist zwangsläufig, dass die Amerikaner im Schnitt über höhere Einkommen als die Europäer verfügen. Und so wird ein Mangel an Freizeit mit Konsum kompensiert: Die Amerikaner kaufen, kaufen, kaufen. Man hat oft das Gefühl, dass es nur aus Prinzip darum geht, Konsumgüter anzuhäufen: Neues Handy, neues Auto, neuer Fernseher, dies und das.

Eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten ist der Ausflug in die Mall. Schon Teenager treffen sich am Samstagnachmittag in der Mall – selbst wenn Sie kein Geld haben.

Es ist keine Seltenheit, dass 10-jährige Kinder ein iPhone und ein iPad haben. Und natürlich den eigenen Fernseher im Kinderzimmer. Kaufen, kaufen, kaufen. Wer schon alles hat, kauft ein Jetski und eine neue Golfausrüstung.  Und wir sprechen hier nicht von wohlhabenden Amerikanern: Dank Finanzierung kann man sich auch mit „normalem“ Einkommen einiges leisten.

Ich hatte mal eine Freundin in den USA, die eine ambulante Klinik geleitet hat und rund $100,000 im Jahr verdiente. Jeder Cent ihres Nettolohns war aber bereits auf Jahre verplant mit der Rückzahlung aller möglichen Darlehen für allen möglichen Ramsch, den sie irgendwann mal gekauft hatte.

Die wirklich Glücklichen, das sind die Unternehmer

Ich könnte nie in den USA als normaler Angestellter leben. Das Leben wäre ein Albtraum. Aber als Unternehmer haben Sie in den USA das Glückslos gezogen, denn Sie können sich Ihre Zeit frei einteilen und von den fantastischen Freizeitmöglichkeiten profitieren, welche die USA zu bieten haben. Dies ist ein Luxus, den sich nur weniger Amerikaner leisten können, weil sie schlicht keine Zeit haben.

Dies ist ein wichtiger Grund, warum gerade für Unternehmer die USA so attraktiv sind. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten in den USA, eine schöne Zeit mit Ihrer Frau und Ihrer Familie zu verbringen. Man ist überall bemüht, Ihnen einen tollen Service zu bieten.

Natürlich hat dies alles auch seinen Preis und kann mitunter auch teuer sein. Manchmal überzogen teuer. Dazu müssen Sie sich selbst ein Bild machen und Prioritäten setzen.

Meine Freizeit-Tipps für Ihren USA-Aufenthalt

Jeder ist anders und jeder hat seine eigenen Vorstellungen von gelungenen Freizeitaktivitäten. Ich habe Ihnen im folgenden Abschnitt eine Liste mit meinen Tipps zu Freizeit-Ideen zusammengestellt, die ich in den USA genossen habe. Ich gehe dabei bewusst auf Aktivitäten ein, die typisch für die USA sind.

Jagen

Jagen in Europa ist mit allerhand Auflagen verbunden und gilt so manchem als anrüchig. Dies ist in den USA ganz anders. Hier finden Sie in jedem Bundesstaat eine Fülle von Jagd-Angeboten für jedermann – vom organisierte Jagd-Wochenenden, wo Sie auch als blutiger Anfänger teilnehmen und Wildschweine schießen können, bis hin zur anspruchsvollen Hirschjagd.

Angeln

Wie auch beim Jagen gibt es beim Angeln wenig Restriktionen. Man wirft üblicherweise gefangenen Fisch zurück ins Wasser („catch and release“), aber natürlich können sie diesen auch zum Verzehr mit nach Hause nehmen. Hier müssen Sie ggf. saisonale Mindestgrößen usw. beachten.

Fliegen lernen

Fliegen ist sehr populär in den USA und es ist erheblich einfacher, in den USA seinen Pilotenschein zu machen, als in Europa und günstiger noch dazu. Rechnen Sie mit Kosten von rund $6,000, um auf einer Cessna fliegen zu lernen.

Golf spielen

Das Angebot an Golfplätzen ist in den USA kolossal. Sie haben auch in kleineren Städten oft mehrere Golfplätze. Freilich sind viele Golfplätze als Country Clubs organisiert, wo Sie zuerst Mitglied werden müssen, um diese spielen zu können. Aber gerade Hotels erlauben die Nutzung ihres Golfkurses auch für Nichtmitglieder.

Road Trips mit dem Wohnmobil

Wer Wohnmobile mag, wird Road Trips durch die USA mit einem Winnebago lieben. Die breiten Straßen und höchst komfortablen Campingplätze, die es im ganzen Land gibt, machen Ihren Road Trip zu einem reinen Vergnügen. Nicht wenige Senioren in den USA verkaufen ihr Haus, kaufen ein Wohnmobil und tuckern für 10 Jahre durchs Land.

Reiten

Auch das Reiten ist in den USA oftmals viel günstiger und leichter zugänglich, als in Europa. Viele Amerikaner haben selbst Pferde und der Unterhalt ist weit weniger teuer, als wir das gewohnt sind. Sie finden überall Reitställe, wo sie Reittouren buchen können, zum Beispiel für einen halben Tag. Wer möchte kann auch drei Wochen durch den immer noch wilden Westen reiten.

Städtereisen

Städtereisen übers Wochenende sind in USA sehr beliebt. Las Vegas, New York, Miami und Los Angeles sind meine Favoriten. Laden Sie Ihre Frau auf ein romantisches Wochenende mit ein bisschen Shopping, Theater und guten Restaurants ein. Es gibt eine Vielzahl von Metropolen, die Sie bereisen können.

Boot fahren

Einen „Führerschein“ für Boote gibt es in den USA nicht. Jeder kann jedes beliebig große Boot fahren. Sie können sich ein Speedboot mieten oder eine Motoryacht und damit an der Küste von Florida oder Kalifornien entlang schippern. Natürlich wird Ihnen der Eigner sein Baby ohne das nötige Vorwissen nicht anvertrauen – aber das können Sie ja alles lernen, wenn Sie vor Ort sind.

Weinproben

Es gibt in den USA etliche Weingebiete, die mehr oder weniger bekannt sind. Kalifornien ist in diesem Kontext sicherlich besonders vorzuheben. In allen Weingebieten werden Weinproben angeboten. Und was kann schöner sein, als mit Ihrer Liebsten für ein paar Tage durch eine Weingegend zu fahren und köstliche Weine zu probieren? Passen Sie nur auf, dass sie nicht angetrunken ins Auto steigen!

Skifahren

Skifahren in den USA ist ein Erlebnis für sich. Nie habe ich breitere und längere Pisten gesehen, als in den USA. Und weil die Skigebiete sich auf so großer Fläche erstrecken und es viele Lifte gibt, ist selbst an gut besuchten Tagen die Wartezeit am Lift nicht sehr lang. Ich selbst war mit meinen Kindern in den USA mehrfach Skifahren und Sie können sich darauf verlassen, dass Ihr Skiurlaub für Sie und Ihre Familie unvergessen bleiben wird.

Theaterbesuche

Mir ist bewusst, dass ich bisher relativ wenig kultivierte Freizeitaktivitäten in den USA vorgeschlagen habe. Da will ich nun beim letzten Versuch nochmals neuen Anlauf nehmen. Meine Erfahrung in den USA ist, dass kulturelle Angebote nicht mit denen in Europa mithalten können. Es mag Ausnahmen geben, gut. Aber im großen und ganzen können US-Städte nicht mit dem Kulturangebot europäischer Metropolen Schritt halten.

Dennoch – in fast allen Städten in den USA gibt es regelmäßig sehenswerte Theaterproduktionen, die Sie sich anschauen sollten. Und durch die Größe des Landes hat man dann schon wieder so viele Optionen, dass man sich jedes Wochenende eine andere Bühnenproduktion zu Gemüte führen könnte.

US-Steuerplanung für Unternehmer

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zum US-Steuerrecht und US-Steuersystem

Im Grundsatz sind die Steuersätze in den USA deutlich tiefer als in Europa und in Deutschland – wenigstens, wenn es um die Einkommensteuer geht. Auch die Sozialabgaben sind wesentlich geringer als in Deutschland.

Freilich hängt es davon ab, wo in den USA Sie leben. Wer beispielsweise in New York lebt, wird deutlich mehr Steuern bezahlen, als jemand der in Texas wohnt. Nehmen wir an Sie sind verheiratet und haben zwei Kinder und lassen sich ein Jahresgehalt von $400,000 von Ihrem Unternehmen bezahlen.

In Deutschland blieben Ihnen netto davon 61% (Abzug für Steuer und Sozialabgaben 39%). Leben Sie in New York bleibt Ihnen der gleiche Betrag wie in Deutschland – der Steuerabzug ist genauso hoch. Wenn Sie in Texas wohnen, wo es keine Einkommensteuer auf Bundesstaatsebene gibt, bleiben Ihnen 71% des Bruttolohns (Abzug für Steuer und Sozialabgaben 29%).

Übrigens ist die Besteuerung in Deutschland in der Berechnung oben nur so „niedrig“, weil der Betroffene in unserem Beispiel verheiratet ist und Kinder hat. Singles ohne Kinder würden rund 20% mehr Abgaben bezahlen. In Texas dagegen würden Sie auch als Single nur rund zwei Prozent mehr Steuern bezahlen (31%).

Kapitalerträge werden in den USA zum Teil noch weit günstiger besteuert als in Europa. Die Kapitalertragssteuer für langfristige Anlagen fängt bei nur 0% an und der Höchstsatz liegt bei 20%.

Auf die richtige Vorbereitung und Umsetzung kommt es an

Bei Umzug in die USA ist daher eine genaue Planung notwendig, welche die einzelnen Einkommensarten berücksichtigt und diese optimal für Sie strukturiert. Dies wird dann auch zu Fragen der besten US-Rechtsform für Sie führen. Traditionell kann eine US LLC die steuerlich am günstigste Rechtsform sein, da anders als bei einer Corporation keine Steuer auf Ebene der Gesellschaft anfällt, sondern nur beim Gesellschafter.

Auch kann beispielsweise Ihre EU-Gesellschaft Dividenden an Sie ausschütten. Bei richtiger Gestaltung können Sie auch für diese ausländischen Dividenden die günstige US-Kapitalertragssteuer für langfristige Anlagen geltend machen, die bei maximal 20% liegt.

Stellen Sie sich z.B. vor, dass Sie eine Gesellschaft in Malta besitzen und in den USA leben. Die Gesellschaft in Malta bezahlt effektiv 5% Steuern und Sie bezahlen nochmals 20% auf die erhaltenen Dividenden in den USA. Das ist schon eine ganz akzeptable Steuerbelastung, wenn auch keine Nullsteuerlösung.

US-Erklärungspflichten beachten

Beachten Sie außerdem, dass die Bearbeitung von Steuererklärungen in den USA enorm komplex sein kann. Selbst wenn also die Steuersätze für Sie günstiger sind, sind die Deklarationspflichten ggf. weit umfangreicher. Diese betreffen auch Ihre Einkommen im Ausland, z.B. aus ausländischen Beteiligungen.

Problematisch ist, dass die in den USA geltenden Geldbußen für zu spät eingereichte Erklärungen zum Teil horrend sind. Wir sprechen von Minimalstrafen in Höhe von $10,000. Dies ist z.B. für jenes Formular der Fall, mit dem Sie Zahlungen Ihres US-Unternehmens an nahestehende Personen an die IRS berichten müssen.

Gerne unterstützt Sie unsere Kanzlei bei allen Aspekten rund um Ihre US-Steuerplanung. Wir haben jede Menge praktische Erfahrung und ziehen hochkompetente US-Steuerberater und Steuer-Anwälte aus unserem Netzwerk hinzu, um Sie umfassend zu beraten.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zu US-Steuerarten und US-Steuersystem.

Steuerliche Konsequenzen im Herkunftsland

Der Umzug in die USA kann ggf. weitreichende Folgen im Herkunftsland haben. Da es sich bei den USA um einen Drittstaat handelt und nicht um ein EU-Recht, gelten viele abschirmende Wirkungen des EU-Rechts nicht mehr.

Als Beispiel wäre hier die deutsche Wegzugssteuer zu nennen, die bei einem Umzug in die USA fällig wird, wenn Sie in Deutschland steuerpflichtig sind und maßgeblich an Kapitalgesellschaften beteiligt sind und die Beteiligung an diesen Gesellschaften seit Erwerb der Anteile zugenommen hat. Ist der Umzug in die USA nur temporär, kann die Wegzugsteuer vermieden werden.

Auch stellt sich die Frage, in wieweit Sie auch in Zukunft in Ihrem Herkunftsland steuerpflichtig sind. Haben Sie z.B. Immobilienbesitz und generieren Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, werden diese zunächst dort besteuert, wo sich die Immobilie befindet.

Das Doppelbesteuerungsabkommen Ihres Herkunftslandes mit den USA, sofern vorhanden, definiert, wo die verschiedenen Einkommensarten die Sie möglicherweise haben, zu versteuern haben. Dort werden auch Quellensteuern auf Zins- und Kapitalerträge definiert, die Sie zu zahlen haben.

Der Umzug in die USA macht es insofern einfacher als ein Umzug in anderen Länder, da es im Falle der USA oftmals umfangreiche Vereinbarungen gibt. So ist das DBA zwischen Deutschland und den USA das umfangreichste, jemals von Deutschland unterzeichnete DBA.

Hinzukommt, dass die USA kein Niedrigsteuerland sind, wie z.B. die Schweiz. Mögliche Sanktionen, die bei einem Umzug in ein Niedrigsteuerland geltend gemacht werden können, sind daher nicht zu befürchten.

In jedem Falls setzt der Umzug in die USA voraus, dass Sie auch zu Hause kompetent von Ihrem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt beraten werden. Auf Wunsch können wir gerne einen entsprechen erfahrenen steuerlichen Berater empfehlen.

Die spinnen, die Amis: 15 Dinge, die mich an Euch Amerikanern nerven

Das hier ist meine Wutrede über die USA, denn an allen Orten, die ich besucht habe, waren’s immer reisende Amis, die sich am meisten über das jeweilige Land beschwerten.

Ich habe diesen Teil hauptsächlich für Amerianer geschrieben - damit sie erfahren können, wie ein Ausländer sich über ihr Land beschwert, aber halt auf einer heiteren und nicht aggressiven Art und Weise, und zwar vor allem angesichts der Tatsache, dass ich viele Jahre lang in den USA lebte.

Ich weise darauf hin, dass es natürlich viele Dinge in Amerika gibt, die mir echt gefallen, aber es gab wiederum zu viele Dinge, die mir auf die Nerven gingen, worüber ich einfach Luft ablassen muss.

Ich habe keine Lust, über Außenpolitik oder Wirtschaft zu jammern. Hier geht es ausschließlich um meine Frustration mit dem täglichen Leben in den USA. Die Vereinigten Staaten sind ja ein riesiges Land und es ist unmöglich, alle 300 Millionen von ihnen zu verallgemeinern, aber die unten genannten Gesichtspunkte sind eben meine Beobachtungen nach vielen Jahren in den USA.

Und weil dieser Teil dann wieder viel länger wurde, als gedacht, haben wir ihn auf eigene Seite ausgelagert, zu dem Sie über diesen Ling gelangen.

So hilft Ihnen die Steuerkanzlei St Matthew bei Ihrem Umzug in die USA

Die Steuerkanzlei St Matthew hat schon viele Mandanten dabei unterstützt den Wohnsitz ins Ausland zu verlegen. Mit unseren Büros in London, Malta, Dublin und Austin, TX sind wir bestens dafür gerüstet, Sie beim Umzug nach UK, Malta, Irland, die USA und in auf die Bahamas zu begleiten.

Die Dienstleistungen, die wir dabei erbringen, werden stets individuell auf den Mandanten zugeschnitten. Sie umfassen üblicherweise eine oder mehrere der folgenden Aufgaben, mit welcher der Mandant uns betraut: 

  • Beratung hinsichtlich der steuerlichen Konsequenzen eines Umzuges ins Ausland für den Unternehmer: Analyse, Prognosen, Einschätzungen;
  • Standortfragen im Ausland für Ihr Unternehmen klären auf Basis diverser Faktoren wie Marktzugang, verfügbare Arbeitskräfte, öffentliche Förderungen usw.;
  • Empfehlung von lokalen Immobilienmaklern, die Erfahrungen mit internationaler Mandantschaft haben und bei der Suche nach Kauf- oder Mietobjekten helfen können
  • Empfehlung von Fachanwälten im Bereich Einwanderungsrecht zur Erlangung eines Visums (wo nötig);
  • Gründung von Gesellschaften, stellen eines Geschäftssitzes und ggf. von Organen für die Gesellschaft;
  • Eröffnung von Bankkonten für die Gesellschaft und Sie persönlich;
  • Laufende steuerliche und administrative Betreuung Ihrer Gesellschaft, inklusive Lohnbuchhaltung, Buchhaltung, Anfertigung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen;
  • Steuereffiziente Strukturierung bzw. Umstrukturierung von Vermögen über Auslandsgesellschaften, Holding-Gesellschaften und Trusts.

Im Grundsatz werden unsere Leistungen nach Aufwand abgerechnet, allerdings gelten für manche Leistungen (z.B. die Gründung einer Gesellschaft) Fixpreise.

Im ersten Schritt raten wir Ihnen zur Buchung eines Beratungsgesprächs, um Ihr Vorhaben telefonisch, per Skype oder vor Ort in London zu besprechen.

Häufige Fragen rund um Steuern, Firmengründung & Wohnsitznahme in den USA (FAQs)

Wir haben über 150 der häufigsten Fragen und Antworten (FAQs) zum Thema Steuern, Firmengründung und Wohnsitznahme in den USA in unserer Wissensdatenbank für Sie zusammengestellt. Bitte klicken Sie hier, um zu unserer Knowledge Base zu gelangen. Finden Sie Ihre persönlichen Fragen dort nicht beantwortet, raten wir Ihnen zur Buchung eines kostenpflichtigen telefonischen Beratungsgesprächs.

Lassen Sie sich jetzt zu Steuern, Firmengründung und Wohnsitzname in den USA beraten

Wenn auch Sie ein Vorhaben planen, dass Sie ggf. in den USA umsetzen wollen, werden Sie sich vermutlich schon intensiv mit den Rahmenbedingungen in den USA auseinandergesetzt haben. Man kann heute online schon in kurzer Zeit eine Fülle von Informationen zu praktisch jedem Thema (und auch zu den USA) finden.

Dabei ist es nicht unüblich, dass man irgendwann an einen Punkt gelangt, ab dem die Verwirrung zu – und die Klarheit abnimmt. Es sind einfach zu viele Gesichtspunkte gleichzeitig zu berücksichtigen. Die Ausgangslage ist komplex.

Vielleicht mussten Sie auch feststellen, dass die meisten lokalen Steuerberater in den USA und zu Hause von den internationalen Zusammenhängen zu wenig Ahnung haben, um Ihnen wirklich weiterhelfen zu können.

Um den geistigen Knoten zu lösen und den Weg für weiterführende Gedanken frei zu machen, bieten wir jetzt Ihnen ein einstündiges telefonisches Beratungsgespräch zum Thema Steuern, Gesellschaftsgründung und Wohnsitznahme in den USA an. 

Im Rahmen dieses Gespräches können wir über konkrete technische Fragen sprechen (z.B. steuerliche Aspekte, US-Corporation oder LLC), oder einfach nur diverse strategische Optionen, die Sie in Erwägung ziehen, diskutieren. Sie bestimmen den Inhalt des Gespräches und geben das Tempo vor.