Das Imperium schlägt zurück:

Wie Hochsteuerländer mit den OECD-Projekten CRS & BEPS den Abfluss von Steuereinnahmen ins Ausland bekämpfen

Die Rahmenbedingungen in der internationalen Steuergestaltung verändern sich drastisch. Steuerliche Gestaltungen werden komplexer, riskanter und für immer weniger Unternehmer attraktiv.

Die Jahre 2014 und 2015 hatten es aus Sicht des internationalen Steuerexperten in sich:

Im Herbst 2014 wurde der sogenannte „Common Reporting Standard“ (CRS) unter OECD-Führung von mehr als 100 Ländern abgesegnet. Damit übermitteln Banken weltweit und automatisch Kontoinformationen an das Finanzamt des Kontoinhabers.

Ziemlich genau ein Jahr später, im Oktober 2015, haben sich die G20 Länder im Rahmen des BEPS-Projekts („Base Erosion and Profit Shifting“) auf 15 Maßnahmen geeignet, um die Besteuerung internationaler Unternehmen maßgeblich neu zu regeln.

Obwohl sowohl CRS und BEPS bereits „Live“ sind – also sich bereits in der Implementationsphase befinden – sind die konkreten Auswirkungen und deren Ausmaß noch nicht genau absehbar.

Niemand bezweifelt allerdings, dass wir vor den größten Umwälzungen im internationalen Steuerrecht seit 30 Jahren stehen.

Zwar werden auch in Zukunft steuerliche Gestaltungen im Ausland möglich sein. Allerdings werden diese ein noch konsequenteres (um nicht zu sagen radikaleres) Vorgehen auf Seiten des Unternehmers voraussetzen.

Wer beispielsweise nicht bereit ist, den eigenen Wohnsitz und den seiner Familie langfristig ins Ausland zu verlagern oder aber bereit ist, in großem Stil Substanz im Sitzstaat der ausländischen Betriebsstätte aufzubauen, der hat praktisch keine Chance mehr, weiter vom internationalen Steuergefälle zu profitieren.

Auf den beiden folgenden Seiten stellen wir sowohl CRS als auch BEPS umfassend vor.

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