Ein Nasdaq-Listing wie Google, Facebook & Snap: Börsengang Ihres Startups am Nasdaq First North

In 6-12 Monaten & für weniger als €250k bei Nasdaq FN in Kopenhagen an die Börse: Listen Sie Ihre Company am global führenden Börsenplatz für wachsende Unternehmen & Startups

Hinweis zu Brexit: Bitte beachten Sie unsere Einlassungen zu möglichen Konsequenzen für die Verwendung einer UK PLC bei Börsengang im Zusammenhang mit Brexit, dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU.

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben es deutlich gemacht: In der Börse ist Musik. Nie war es für junge und aufstrebende Unternehmen lukrativer, sich an der Börse zu listen und Kapital von Investoren einzuwerben.

Private und institutionelle Anleger lechzen in der Zeit des billigen Geldes geradezu nach interessanten Investitionsmöglichkeiten. Nur so sind die zum Teil fantastischen Bewertungen von manchen Startups zu erklären. Jetzt können Unternehmer über ein Börsenlisting bleibende Werte schaffen.

Ein Börsenplatz hat sich dabei in den letzten Jahren besonders profiliert: Nasdaq First North listet jährlich mehr Unternehmen als die Pariser Euronext, der Londoner AIM oder der Frankfurter Entry Standard zusammen.

Die Steuerkanzlei St Mathew ist seit 2007 im Bereich der Börsenlistings aktiv und begleitet als Lead Advisor Ihr Börsenlisting am Nasdaq First North von A-Z.

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Was ist der Nasdaq First North?

Nasdaq First North entstand 2006 und 2007, als die amerikanische Nasdaq die Börsen in Stockholm, Kopenhagen und Helsinki übernahm und zu einem elektronischen Markt zusammenschloss.

Nasdaq First North hat sich von Anfang an besonders für neue und aufstrebende Unternehmen interessiert – ein Segment, dass von anderen Börsenplätzen wie Frankfurt in den letzten Jahren nicht mit viel Liebe betrachtet wurde. Unsere Kanzlei arbeitet mit dem Nasdaq First North Team in Kopenhagen zusammen.

Was sind die Vorteile eines Börsengangs für Ihr Unternehmen?

Die drei Hauptvorteile eines Börsenlistings am Nasdaq First North in Kopenhagen sind:

  • Super Image: Von allen Börsenplätzen hat Nasdaq das beste Image und den höchsten Wiedererkennungswert. Es sagt etwas über Ihr Unternehmen aus, wenn Sie sagen können, dass Sie bei Nasdaq First North gelistet sind.
  • Schnelle Kapitalbeschaffung: Mandanten beschaffen in der Regel mindestens €2 - €3 Millionen neues Kapital und das Listing dauert 8-12 Wochen.
  • Verbesserter Shareholder Value: Unternehmensbewertungen vom 15-20-fachen des operativen Ergebnisses (EBIT) sind üblich.

Weitere Vorteile des Listings am Nasdaq First North:

  • Die Anteile Ihres Unternehmens werden über die Börsensysteme der Nasdaq in New York gehandelt – das heißt beste börsentechnische Anbindung.
  • Der schnellste und kostengünstigste Zugang zu den weltweiten Kapitalmärkten mit wenig regulatorischen Auflagen.
  • Geringe Zugangsvoraussetzungen
  • Minimale Offenlegungs- und Informationspflichten vor und nach dem Börsengang.
  • Mit dem Listing wird Ihr Unternehmen unabhängig bewertet (gut, wenn Sie über den Verkauf des Unternehmens nachdenken)
  • Erhöhte Sichtbarkeit im Investorenumfeld
  • Ihr Einstieg bei der Börse. Entwickelt sich Ihr Unternehmen weiter, kann es in den höheren Segmenten der Börse gelistet werden.

Konkrete Vorteile von Nasdaq First North gegenüber anderen Börsenplätzen

Der Börsengang am Open Market in Frankfurt, am AIM in London und am Pariser Euronext ist gerade für viele kleinere Unternehmen enorm aufwendig und kostenintensiv und daher unerschwinglich geworden. So kostet ein Börsenlisting am AIM in London locker €500.000.

Laufende Änderungen an den Zugangsvoraussetzungen haben zu Unsicherheiten und Verzögerungen auf Seiten der Unternehmen geführt, die für viele Interessenten nicht mehr hinnehmbar waren.

Während Frankfurt, Paris und London kleineren Unternehmen nun eher ablehnend gegenüberstehen, ist Nasdaq First North schon von Anfang an auf mittelständische Unternehmen spezialisiert. Unerwartete Entwicklungen und Änderungen an den Geschäftsbedingungen gab es nicht und sind auch nicht zu erwarten.

Mit dem regulierten Segment von Nasdaq First North ist es möglich, sich zu vergleichbaren oder geringeren Kosten wie ein Open Market an einem regulierten Markt listen zu lassen, ggf. sogar mit einem Dual Listing am regulierten Markt in Frankfurt.

Beachten Sie außerdem, dass gerade Paris sehr lokal ausgerichtet ist. Das fängt bei der Sprache an und hört beim Investoreninteresse auf.

Zugangsvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen für Nasdaq First North sind nicht sehr hoch:

  • Ein Börsenprospekt ist nicht vorgeschrieben.
  • Testierte Bilanzen müssen vorgelegt werden können.
  • Sie sollten ein nachhaltiges Geschäftskonzept nachweisen können.
  • Sie brauchen mindestens 100 Gesellschafter (die meisten können Family und Friends Gesellschafter sein, die ein paar Aktien halten).

8 Schritte zur Börsennotierung: So läuft Ihr Listing mit unserer Kanzlei als Lead Advisor ab

Zusammen mit unseren Partnern bringen wir mehrere Unternehmen aus der ganzen Welt jährlich an den Nasdaq First North. Dabei handelt es sich um mittelständische Unternehmen aus allen Branchen. Wir sind ein One-Stop-Shop - wir sind für das gesamte Listing Projekt federführend verantwortlich.

Der Weg zum Börsenlisting in Kopenhagen ist dabei in 8 Schritte gegliedert:

Schritt 1: Vorbereitende Abklärungen und Potenzial-Analyse

Im Rahmen eines kleinen Beratungsprojekts (üblicherweise 15-20 Stunden unsererseits) prüfen wir im Detail, ob Ihr Unternehmen reif für den Börsengang ist, welche Strategie für das Listing am besten ist, welche Herausforderungen zu erwarten sind und mit welcher Marktkapitalisierung (Bewertung) Ihr Unternehmen an der Börse rechnen kann.

Wir sprechen auch schon mal bei der Börse bezüglich Ihres Unternehmens vor, um in Erfahrung zu bringen, was der Börsenvorstand über Ihr Vorhaben denkt.

Im Anschluss an diese Phase steht das „Go“ oder „No Go“ für Ihr Börsenprojekt.

Schritt 2: Gründung einer UK PLC als List Holding & Einbringung der Aktiv-Gesellschaft über eine Kapitalerhöhung

Um eine Wertmaximierung zu erreichen, wird nicht Ihr Unternehmen direkt an der Börse gelistet, sondern eine sogenannte „List Holding“. Dafür gründen wir eine UK PLC für Sie.

In der Zwischenzeit liefert Ihr Steuerberater eine Bewertung Ihres operativen Unternehmens. Ein formales Wertgutachten nach deutschem Verständnis ist nicht notwendig. Eine einfache DCF (Discounted Cashflow) Bewertung reicht aus.

Wir führen eine Non-Cash-Kapitalerhöhung bei der PLC durch und Sie bringen die Anteile an Ihrem Unternehmen in Ihre PLC ein. Danach hat die PLC den Bilanzwert, der von Ihrem Steuerberater in der DCF-Bewertung Ihres Unternehmens festgestellt wurde.

Das operative Unternehmen ist nun eine 100%ige Tochter der PLC.

Schritt 3: Engagement Certified Advisor (Listing Partner) & Verfassen der Company Description

Für das Börsenlisting ist ein Listing-Partner notwendig (einer unserer Partner), der von Nasdaq First North autorisiert ist und dafür sorgen muss, dass alle Vorgaben und Vorschriften des Listings eingehalten werden.

Der Certified Advisor verfasst die sog. „Company Description“, auch das „Admission Document“ genannt. Andere Begriffe für das gleiche Dokument sind z.B. „Offer Memorandum“.

Die Company Description enthält alle Details zu Ihrem Unternehmen und zu dem geplanten Listing. Ein Börsenprospekt ist nicht notwendig!

Die Company Description wird bei der Börse eingereicht und von dieser geprüft.

Schritt 4: Verbriefung der Anteile, Zuteilung der WKN

Damit die Aktien Ihrer PLC elektronisch gehandelt werden können, beantragen wir eine WKN und lassen die Anteile verbriefen. Dabei werden die Anteile „dematerialisiert“ und über CREST und Euroclear im elektronischen Handel verfügbar gemacht. Die bestehenden Gesellschafter der PLC erhalten ihre Anteile direkt ins Depot bei ihrer Bank bzw. ihrem Broker geliefert.

Schritt 5: Testat

Die Börse verlangt in jedem Fall von einem Wirtschaftsprüfer testierte Bilanzen sowohl der PLC, als auch des Tochterunternehmens (Ihre operative Gesellschaft). Sie kümmern sich um das Testat des operativen Unternehmens und wir fertigen anschließend konsolidierte Abschlüsse der PLC und lassen diese in UK testieren.

Schritt 6: Ihre Reise nach Kopenhagen

Sie reisen mit uns nach Kopenhagen und präsentieren Ihr Unternehmen persönlich beim Börsenvorstand. Ziel ist hier, dass man sich kennenlernt und einen Eindruck von Ihnen gewinnt. Machen Sie sich keine Sorgen: Sie kommen gar nicht erst nach Kopenhagen, wenn Sie nicht das Börsenlisting schon in der Tasche haben.

Anschließend erhalten Sie noch eine Schulung von der Börse, damit Sie wissen, was Sie als Public Company beachten müssen.

Schritt 7: Börsenzulassung & Beginn des elektronischen Handels

Nach Ihrer erfolgreichen Präsentation in Kopenhagen erfolgt die Börsenzulassung. Die Anteile werden am elektronischen Handel zugelassen.

Als besonderes Schmankerl wird Ihr Unternehmen auf der gigantischen Nasdaq-Werbefläche auf dem Time Square in New York öffentlichkeitswirksam präsentiert!

So wird auch Ihr Unternehmen am ersten Handelstag am Nasdaq First North am Time Square in New York willkommen geheissen

Schritt 8 – Kapitaleinwerbung (optional)

Unmittelbar nach dem Listing gehen wir mit Ihnen – wenn gewünscht - gemeinsam auf eine Roadshow, bei der wir innerhalb einer Woche Ihr Unternehmen mindestens 25 ausgewählten Investoren vorstellen. Wir verfügen über ein persönliches Netzwerk von über 500 Investoren und alle Investoren, die wir mit Ihnen zusammenführen, haben vorher ihr Investitionsinteresse an Ihrem Unternehmen bekundet. In der Regel gelingt es uns, mindestens €2 Millionen Kapital einzuwerben. Dies ist als ein Richtwert zu verstehen und ist abhängig von der Größe des Unternehmens und natürlich von Ihrem Kapitalbedarf.

Warum ein Neu-Listing am Nasdaq First North besser als ein Reverse Merger per Börsenmantel ist

Wer heute als kleines und mittleres Unternehmen (Small- und Micro-Caps) eine Börsennotierung erwägt, wird nicht selten den Kauf eines Börsenmantels in Betracht ziehen. Die Vorteile scheinen für sich zu sprechen: Da es sich beim Börsenmantel um ein bereits gelistetes Unternehmen handelt, verspricht man sich Zeitgewinn, überschaubare Kosten und die Umgehung der sonst beim Börsengang vermuteten Hürden. Was ist beispielsweise, wenn das an die Börse zu bringende Unternehmen noch nicht lange genug aktiv ist?

Dabei werden jedoch die erheblichen Risiken und Nachteile eines Börsenmantels unterschätzt:

  • Altlasten: Oftmals handelt es sich bei Börsenmänteln um vormals insolvente Unternehmen. Selbst wenn keine Verbindlichkeiten mehr bestehen, bleibt ein negatives Image am Markt.
  • Kosten: Börsenmäntel sind nicht billig und kosten in der Regel mindestens €200.000
  • Reduzierter Aktienbesitz: Meistens kann der Käufer nur über 70-80% der Aktien des Börsenmantels verfügen. Der Rest der Aktien befindet sich im Umlauf, oftmals in den Händen von Zockern und Spekulanten, die nur darauf warten, dass der Mantel wieder „zum Leben erweckt“ wird, um dann die billig erworbenen Anteile schnell zu verkaufen.
  • Zeitaufwand: Damit der Käufer „sein“ Unternehmen über den Börsenmantel an die Börse bringen kann, muss dieses z.B. über einen Reverse Merger in den Mantel eingebracht werden. Dies ist zeitaufwendig (2-3 Monate) und oftmals mit hohen Zusatzkosten verbunden.

Der vermeintlich vorteilhafte Börsenmantel kann sich so rasch zum Bumerang entwickeln. Es kommt zu Zeitverzögerungen und ist der Mantel erstmal aktiviert, drohen weitere unangenehme Überraschungen.

Warum die UK PLC auch vor dem Hintergrund von Brexit noch immer die optimale List-Holding-Company ist

Hier erfahren Sie mehr zur Auswirkung von Brexit und zur Verwendung einer UK PLC

Die UK PLC entspricht der deutschen AG und ist eine weitverbreitete Gesellschaftsform. Immer mehr Börsengänge in Europa werden heute über eine PLC realisiert. Die Vorteile der PLC sprechen für sich:

  • Volle Akzeptanz: Als EU-Rechtsform ist die PLC einer deutschen AG und anderen europäischen Rechtsformen gleichgestellt. Nach Brexit hat die PLC vermutlich den Status einer DBA-Gesellschaft wie die Schweizer AG oder eine US-Corporation.
  • Schnelle Gründung: Die PLC ist in der Regel in 48 Stunden gegründet.
  • Geringes Stammkapital: Das Mindest-Stammkapital beträgt umgerechnet rund €60.000, wovon nur 25% in bar einbezahlt werden müssen.
  • Liberales Gesellschaftsrecht: Das englische Gesellschaftsrecht ist vergleichsweise liberal. Im Vergleich zur deutschen AG bestehen weniger Auflagen und Einschrängungen. So lässt sich beispielweise das zu listende Unternehmen in der Regel als Tochtergesellschaft in die PLC einbringen, ein Merger ist nicht notwendig.
  • Flexibilität: Die PLC weist ein hohes Mass an Flexibilität auf. So lässt sich die für den Börsengang in der Regel notwendige Kapitalerhöhung alleine über die Einbringung von Sacheinlagen realisieren. Es muss kein Kapital in Form von Barmitteln einbezahlt werden. Eine gutachterliche Bewertung der Einlagen ist nicht notwendig.

Die Vorteile der PLC sprechen also für sich. Im Vergleich zu einem Börsenmantel stellen sich die zeitlichen und finanziellen Aufwände deutlich vorteilhafter dar. 

Nach dem Listing

Ist Ihr Unternehmen erst mal gelistet, fängt die Arbeit für Sie als Unternehmer erst richtig an. Sie müssen laufend die Aktie bewerben, nach Investoren suchen und den Markt mit positiven Neuigkeiten zu Ihrem Unternehmen versorgen. Wir sind auf Wunsch gerne dazu in der Lage die kompletten Investor Relations für Ihre Gesellschaft zu übernehmen.

Kosten & Dauer Ihres Listing Projektes

Realistischerweise gehen Sie am besten von einer Projektdauer von 6-12 Monaten aus. Wir sind in der Lage, Sie auch in 3-6 Monaten an die Börse zu bringen. Wir haben aber noch kein Projekt erlebt, bei dem der Mandant so gut vorbereitet war, dass dieser ambitiöse Zeitplan hätte eingehalten werden können. 

Rechnen Sie mit Kosten für das Börsenprojekt von €150.000 bis €250.000. Dies sind Kosten, die Ihnen tatsächlich entstehen. Sollte dies Ihr Budget übersteigen, müssen wir von einem Börsengang abraten. Manchmal kostet das Listing weniger, manchmal auch wesentlich mehr. Dies hängt von vielen Faktoren ab.

Der hier genannte Richtwert umfasst alle Kosten des Projekts. Beachten Sie, dass alle in das Listing involvierten Parteien (Börse, Certified Advisor, Zahlstelle, UK-Wirtschaftsprüfer usw.) mit Ihnen direkt abrechnen und die Abrechnung nicht über unser Haus läuft. Sie haben so maximale Kontrolle und Transparenz.

Freilich werden nicht alle Kosten auf einmal fällig. Das Börsenprojekt zieht sich über 6-12 Monate hin und Sie werden im Laufe des Projekts immer wieder Rechnungen der verschiedenen Parteien erhalten, die dann zur Zahlung fällig werden.

Da unsere Geschäftsstrategie langfristig ist, soll unser Profit vor allem vom Erfolg Ihres Unternehmens an der Börse abhängen. Daher erhalten wir in der Regel stets eine kleine Beteiligung an Ihrem gelisteten Unternehmen, die Teil unserer Honorarvereinbarung ist.

Nächste Schritte

Wenn auch Sie sich für ein Börsenlisting am Nasdaq First North interessieren, buchen Sie jetzt ein Beratungsgespräch, dass telefonisch, per Skype oder vor Ort bei uns in London geführt werden kann (Kosten: £280 zzgl. Mwst). Im Rahmen des einstündigen Gesprächs besprechen wir die wichtigsten Details zu Ihrem Vorhaben. Sie haben danach ein besseres Gefühl dafür, ob sich ein Börsenlisting für Sie schon jetzt lohnt, oder Sie besser noch ein Jahr damit warten.