EU-Insolvenz in Frankreich & Spanien: Wir raten ab

Warum wir in jedem Fall zu einer EU-Insolvenz in England oder Irland raten

Diese Seite ist Teil unserer Serie zur EU-Insolvenz in England und Irland

Hinweis zu Brexit: Bitte beachten Sie unsere Einlassungen zu möglichen Konsequenzen für die EU-Insolvenz in England im Zusammenhang mit Brexit, dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU. Das EU-Insolvenzverfahren in der Republik Irland ist nicht von Brexit betroffen.

Frankreich, oder genauer Elsass-Lothringen, war der Vorreiter bei der EU-Insolvenz. Viele Deutsche zogen zunächst über den Rhein und liessen sich dort entschulden. Doch die EU-Insolvenz in Frankreich wurde schnell Opfer des eigenen Erfolges und Deutsche waren bald nicht mehr gern gesehen.

Spanien reformierte sein Insolvenzrecht nach England. Und weil es in Mallorca so schön ist, klingt es doch nach einer guten Idee, sich zu entschulden, während man am Strand Sangria trinkt. Wenigstens in der Theorie klingt es gut - die Praxis sieht leider anders aus.

Im Sinne der vollen Transparenz stellen wir zunächst fest, dass wir keinerlei persönliche Erfahrung mit der EU-Insolvenz in Spanien und Frankreich gemacht haben. Die Aussagen, die wir hier treffen und den Rat, den wir geben, beruhen zu 100% auf Erfahrungsberichten von einer Reihe von Mandanten, die eine EU-Insolvenz in Spanien oder Frankreich begonnen haben und dabei gescheitert sind.

Umzug nach Spanien oder ins Elsass, viel Geld und jede Menge Zeit – wir sprechen von Jahren - verschwendet und am Ende war alles umsonst. Denn obwohl die Vorbereitungsarbeiten der betroffenen Mandanten aus unserer Sicht gründlich waren und die Mandanten tatsächlich vor Ort gelebt haben, wurden ihre Anträge ohne Begründung von den dortigen Richtern entweder abgelehnt oder nie bearbeitet.

Sicher: Man könnte sich dann bei der nächst höheren Instanz über den voreingenommenen Richter beschweren, der ja ganz dreist und willkürlich gegen EU-Recht verstösst. Aber wer macht das schon? Was soll das bringen?

Solche Horrormeldungen scheinen keine Einzelfälle zu sein – uns sind dutzende Fälle persönlich bekannt. So mancher Betroffener hat dann noch unter unserer Regie einen neuen Anlauf in England oder Irland genommen und war nach 12 Monaten restschuldbefreit.

Wie gesagt: Sicherlich reichen unsere Erkenntnisse nicht für eine empirische Studie. Sicher gibt es auch gute Anwälte in Spanien und Frankreich, die einen Erfolg fast garantieren können.

Und sicher gibt es auch Schuldner, die in England und Irland abgeschmettert werden. Uns sind allerdings keine Fälle von Ausländern bekannt, die professionell betreut wurden, gut vorbereitet waren und die Voraussetzungen für eine EU-Insolvenz in England und Irland erfüllt haben und dann am Insolvenzverfahren gescheitert sind.

Ein weiterer Nachteil beim EU-Insolvenzverfahren in Spanien und Frankreich ist eine unmögliche Bürokratie, die den Betroffenen auf eine harte Geduldsprobe stellt. Diese ist mit dem Pragmatismus, der das englische bzw. irische Verfahren prägt, nicht zu vergleichen.

Und zu guter Letzt kommt noch die Sprachbarriere hinzu: Ein paar Brocken Englisch meistern wir alle, aber mit Französisch und Spanisch sieht es schon ganz anders aus.

Wenn es um die EU-Insolvenz in Spanien und Frankreich geht, können wir daher nur zu einem Fazit kommen: Wir raten ab.

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