Besser als ein Börsenmantel: Ihr Börsengang am Nasdaq First North in Kopenhagen in 3-6 Monaten über eine UK PLC

Wer heute als kleines und mittleres Unternehmen (Small- und Micro-Caps) eine Börsennotierung erwägt, wird nicht selten den Kauf eines Börsenmantels in Betracht ziehen. Die Vorteile scheinen für sich zu sprechen: Da es sich beim Börsenmantel um ein bereits gelistetes Unternehmen handelt, verspricht man sich Zeitgewinn, überschaubare Kosten und die Umgehung der sonst beim Börsengang vermuteten Hürden. Was ist beispielsweise, wenn das an die Börse zu bringende Unternehmen noch nicht lange genug aktiv ist?

Dabei werden jedoch die erheblichen Risiken und Nachteile eines Börsenmantels unterschätzt:

  • Altlasten: Oftmals handelt es sich bei Börsenmänteln um vormals insolvente Unternehmen. Selbst wenn keine Verbindlichkeiten mehr bestehen, bleibt ein negatives Image am Markt.
  • Kosten: Börsenmäntel sind nicht billig und kosten in der Regel mindestens €300.000
  • Reduzierter Aktienbesitz: Meistens kann der Käufer nur über 70-80% der Aktien des Börsenmantels verfügen. Der Rest der Aktien befindet sich im Umlauf, oftmals in den Händen von Zockern und Spekulanten, die nur darauf warten, daß der Mantel wieder "zum Leben erweckt" wird, um dann die billig erworbenen Anteile schnell zu verkaufen.
  • Zeitaufwand: Damit der Käufer "sein" Unternehmen über den Börsenmantel an die Börse bringen kann, muss dieses z.B. über einen Reverse Merger in den Mantel eingebracht werden. Dies ist zeitaufwendig (2-3 Monate) und oftmals mit hohen Zusatzkosten verbunden.

Der vermeintlich vorteilhafte Börsenmantel kann sich so rasch zum Bumerang entwickeln. Es kommt zu Zeitverzögerungen und ist der Mantel erstmal aktiviert, drohen weitere unangenehme Überraschungen.

Der bessere Weg zum Börsengang für Small- & Micro-Caps: Mit der UK Public Limited Company (PLC) am Nasdaq First North in Kopenhagen

Die UK PLC entspricht der deutschen AG und ist eine weitverbreitete Gesellschaftsform. Immer mehr Börsengänge in Europa werden heute über eine PLC realisiert. Die Vorteile der PLC sprechen für sich:

  • Volle Akzeptanz: Als EU-Rechtsform ist die PLC einer deutschen AG und anderen europäischen Rechtsformen gleichgestellt.
  • Schnelle Gründung: Die PLC ist in der Regel in 48 Stunden gegründet.
  • Geringes Stammkapital: Das Mindest-Stammkapital beträgt umgerechnet rund €60.000, wovon 25% libriert werden müssen.
  • Liberales Gesellschaftsrecht: Das englische Gesellschaftsrecht ist vergleichsweise liberal. Im Vergleich zur deutschen AG bestehen weniger Auflagen und Einschrängungen. So lässt sich beispielweise das zu listende Unternehmen in der Regel als Tochtergesellschaft in die PLC einbringen, ein Merger ist nicht notwendig.
  • Flexibilität: Die PLC weist ein hohes Mass an Flexibilität auf. So lässt sich die für den Börsengang in der regel notwendige Kapitalerhöhung alleine über die Einbringung von Sacheinlagen realisieren. Es muss kein Kapital in Form von Barmitteln einbezahlt werden. Eine gutachterliche Bewertung der Einlagen ist nicht notwendig.

Die Vorteile der PLC sprechen also für sich. Im Vergleich zu einem Börsenmantel stellen sich die zeitlichen und finanziellen Aufwände deutlich vorteilhafter dar. Ob das Listing über die PLC auch für Sie in Frage kommt, läßt sich im bestem in Rahmen einer unverbindlichen Potenzialanalyse kären.

Was ist der Nasdaq First North?

Nasdaq First North entstand 2006 und 2007, als die amerikanische Nasdaq die Börsen in Stockholm, Kopenhagen und Helsinki übernahm und zu einem elektronischen Markt zusammenschloss.

Nasdaq First North hat sich von Anfang an besonders für neue und aufstrebende Unternehmen interessiert – ein Segment, dass von anderen Börsenplätzen wie Frankfurt in den letzten Jahren nicht mit viel Liebe betrachtet wurde. Unsere Kanzlei arbeitet mit dem Nasdaq First North Team in Kopenhagen zusammen.

8 Schritte zur Börsennotierung: So läuft Ihr Listing mit unserer Kanzlei als Lead Advisor ab

Zusammen mit unseren Partnern bringen wir mehrere Unternehmen aus der ganzen Welt jährlich an den Nasdaq First North. Dabei handelt es sich um mittelständische Unternehmen aus allen Branchen. Wir sind ein One-Stop-Shop - wir sind für das gesamte Listing Projekt federführend verantwortlich.

er Weg zum Börsenlisting in Kopenhagen ist dabei in 8 Schritte gegliedert:

Schritt 1: Vorbereitende Abklärungen und Potenzial-Analyse

Im Rahmen eines kleinen Beratungsprojekts (üblicherweise 15-20 Stunden unsererseits) prüfen wir im Detail, ob Ihr Unternehmen reif für den Börsengang ist, welche Strategie für das Listing am besten ist, welche Herausforderungen zu erwarten sind und mit welcher Marktkapitalisierung (Bewertung) Ihr Unternehmen an der Börse rechnen kann.

Wir sprechen auch schon mal bei der Börse bezüglich Ihres Unternehmens vor, um in Erfahrung zu bringen, was der Börsenvorstand über Ihr Vorhaben denkt.

Im Anschluss an diese Phase steht das „Go“ oder „No Go“ für Ihr Börsenprojekt.

Schritt 2: Gründung einer UK PLC als List Holding & Einbringung der Aktiv-Gesellschaft über eine Kapitalerhöhung

Um eine Wertmaximierung zu erreichen, wird nicht Ihr Unternehmen direkt an der Börse gelistet, sondern eine sogenannte „List Holding“. Dafür gründen wir eine UK PLC für Sie.

In der Zwischenzeit liefert Ihr Steuerberater eine Bewertung Ihres operativen Unternehmens. Ein formales Wertgutachten nach deutschem Verständnis ist nicht notwendig. Eine einfache DCF (Discounted Cashflow) Bewertung reicht aus.

Wir führen eine Non-Cash-Kapitalerhöhung bei der PLC durch und Sie bringen die Anteile an Ihrem Unternehmen in Ihre PLC ein. Danach hat die PLC den Bilanzwert, der von Ihrem Steuerberater in der DCF-Bewertung Ihres Unternehmens festgestellt wurde.

Das operative Unternehmen ist nun eine 100%ige Tochter der PLC.

Schritt 3: Engagement Certified Advisor (Listing Partner) & Verfassen der Company Description

Für das Börsenlisting ist ein Listing-Partner notwendig (einer unserer Partner), der von Nasdaq First North autorisiert ist und dafür sorgen muss, dass alle Vorgaben und Vorschriften des Listings eingehalten werden.

Der Certified Advisor verfasst die sog. „Company Description“, auch das „Admission Document“ genannt. Andere Begriffe für das gleiche Dokument sind z.B. „Offer Memorandum“.

Die Company Description enthält alle Details zu Ihrem Unternehmen und zu dem geplanten Listing. Ein Börsenprospekt ist nicht notwendig!

Die Company Description wird bei der Börse eingereicht und von dieser geprüft.

Schritt 4: Verbriefung der Anteile, Zuteilung der WKN

Damit die Aktien Ihrer PLC elektronisch gehandelt werden können, beantragen wir eine WKN und lassen die Anteile verbriefen. Dabei werden die Anteile „dematerialisiert“ und über CREST und Euroclear im elektronischen Handel verfügbar gemacht. Die bestehenden Gesellschafter der PLC erhalten ihre Anteile direkt ins Depot bei ihrer Bank bzw. ihrem Broker geliefert.

Schritt 5: Testat

Die Börse verlangt in jedem Fall von einem Wirtschaftsprüfer testierte Bilanzen sowohl der PLC, als auch des Tochterunternehmens (Ihre operative Gesellschaft). Sie kümmern sich um das Testat des operativen Unternehmens und wir fertigen anschließend konsolidierte Abschlüsse der PLC und lassen diese in UK testieren.

Schritt 6: Ihre Reise nach Kopenhagen

Sie reisen mit uns nach Kopenhagen und präsentieren Ihr Unternehmen persönlich beim Börsenvorstand. Ziel ist hier, dass man sich kennenlernt und einen Eindruck von Ihnen gewinnt. Machen Sie sich keine Sorgen: Sie kommen gar nicht erst nach Kopenhagen, wenn Sie nicht das Börsenlisting schon in der Tasche haben.

Anschließend erhalten Sie noch eine Schulung von der Börse, damit Sie wissen, was Sie als Public Company beachten müssen.

Schritt 7: Börsenzulassung & Beginn des elektronischen Handels

Nach Ihrer erfolgreichen Präsentation in Kopenhagen erfolgt die Börsenzulassung. Die Anteile werden am elektronischen Handel zugelassen.

Als besonderes Schmankerl wird Ihr Unternehmen auf der gigantischen Nasdaq-Werbefläche auf dem Time Square in New York öffentlichkeitswirksam präsentiert!

Schritt 8 – Kapitaleinwerbung (optional)

Unmittelbar nach dem Listing gehen wir mit Ihnen – wenn gewünscht - gemeinsam auf eine Roadshow, bei der wir innerhalb einer Woche Ihr Unternehmen mindestens 25 ausgewählten Investoren vorstellen. Wir verfügen über ein persönliches Netzwerk von über 500 Investoren und alle Investoren, die wir mit Ihnen zusammenführen, haben vorher ihr Investitionsinteresse an Ihrem Unternehmen bekundet. In der Regel gelingt es uns, mindestens €2 Millionen Kapital einzuwerben. Dies ist als ein Richtwert zu verstehen und ist abhängig von der Größe des Unternehmens und natürlich von Ihrem Kapitalbedarf.

Kosten & Dauer Ihres Listing Projektes

Wir sind in der Lage, Sie auch in 3-6 Monaten an die Börse zu bringen. Wir haben aber nur selten ein Projekt erlebt, bei dem der Mandant so gut vorbereitet war, dass dieser ambitiöse Zeitplan hätte eingehalten werden können. 

Rechnen Sie mit Kosten für das Börsenprojekt von €150.000 bis €250.000. Dies sind Kosten, die Ihnen tatsächlich entstehen. Sollte dies Ihr Budget übersteigen, müssen wir von einem Börsengang abraten. Manchmal kostet das Listing weniger, manchmal auch wesentlich mehr. Dies hängt von vielen Faktoren ab.

Der hier genannte Richtwert umfasst alle Kosten des Projekts. Beachten Sie, dass alle in das Listing involvierten Parteien (Börse, Certified Advisor, Zahlstelle, UK-Wirtschaftsprüfer usw.) mit Ihnen direkt abrechnen und die Abrechnung nicht über unser Haus läuft. Sie haben so maximale Kontrolle und Transparenz.

Freilich werden nicht alle Kosten auf einmal fällig. Das Börsenprojekt zieht sich über 6-12 Monate hin und Sie werden im Laufe des Projekts immer wieder Rechnungen der verschiedenen Parteien erhalten, die dann zur Zahlung fällig werden.

Da unsere Geschäftsstrategie langfristig ist, soll unser Profit vor allem vom Erfolg Ihres Unternehmens an der Börse abhängen. Daher erhalten wir in der Regel stets eine kleine Beteiligung an Ihrem gelisteten Unternehmen, die Teil unserer Honorarvereinbarung ist.